Wissenschaftspolitik

Fachgespräch Forschung für die Energiewende

am 21. Oktober 2013, NABU Bundesgeschäftsstelle, Charitéstraße 3, 10117 Berlin
Veranstalter: DNR und Projekt Forschungswende (VDW e.V.)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit laden wir Sie/Dich herzlich ein zu unserem Fachgespräch "Forschung für die Energiewende".
Die Investitionen in die Energieforschung werden wenig diskutiert. Die „Altlasten“ der Kernenergie wie der Rückbau von Forschungsmeilern aber auch Investitionen in Kohle- und CCS Förderung belasten den Forschungshaushalt noch über lange Zeit. Finanzmittel für sozial-ökologische Innovationen, die über eine technologie-zentrierte Forschung hinaus gehen, bleiben dagegen eher marginal.Um die Energiewende nachhaltig umzusetzen, halten wir jedoch Investitionen in die Erforschung der Transformation von Konsum- und Produktionsmuster, Lebensstilen für unumgänglich.

Wir wollen uns mit Dir/Ihnen gemeinsam einen Überblick über die Energie- Forschungsaktivitäten und deren Finanzierung verschaffen und die Partizipationsmöglichkeiten der zivilgesellschaftlichen Organisationen auf die Verteilung der Forschungsgelder konstruktiv diskutieren.

Dazu laden wir herzlich ein. Einladung und Programm finden Sie/Du im Anhang.
Wir wollen Ihre Anregungen, Bewertungen und Forderungen bündeln. Diskutieren sie mit auf der Online-plattform unter: Energiewende.

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 18. Oktober unter: helga.inden-heinrich@dnr.de

Einladung als PDF [461 KB] .


Forderungskatalog der Verbände

erstmals veröffentlicht!

Berlin, 31. Mai 2013 Ein breites Bündnis von zivilgesellschaftlichen Organisationen legt erstmals einen Forderungskatalog für mehr Transparenz und Nachhaltigkeit in der Wissenschafts- und Forschungspolitik in Deutschland vor. Der Zehn-Punkte-Katalog und die dazugehörigen Maßnahmen wurde von Verbänden des Natur- und Umweltschutzes, der Entwicklungszusammenarbeit, aus dem kirchlichen Umfeld und aus der Studierendenschaft gemeinsam entwickelt.

Bis Mai 2013 wurden die "Zivilgesellschaftlichen Forderungen an die Wissenschafts- und Forschungspolitik" von siebzehn Organisationen aus der Zivilgesellschaft unterzeichnet. Sie repräsentieren zusammen mehr als eine Million Mitglieder und Förderer. Das Bündnis wird sich in Zukunft aktiv an der wissenschaftspolitischen Debatte beteiligen. Es ist offen für die Unterstützung und Mitarbeit weiterer Organisationen.

Nachfolgend finden Sie die aktuelle Fassung der Kernforderungen und ihre Unterzeichner, deren Anzahl stetig wächst.
Download [942 KB] Zivilgesellschaftliche Forderungen an die Wissenschafts- und Forschungspolitik

Tagung zur Wissenschafts- und Forschungspolitik

Am 31. Mai 2013 fand die Tagung "Partizipation und Transparenz in der Wissenschafts- und Forschungspolitik" in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin statt. Es diskutierten Vertreterinnen aus Politik, Wissenschaft und Stiftungen über zivilgesellschaftliche Partizipation in Wissenschafts- und Forschungspolitik.

Die Dokumentation der Tagung finden Sie hier.

Die Einladung als PDF finden Sie hier [459 KB] .

Im Vorfeld der Tagung fand ein Pressehintergrundgespräch statt (31. Mai 2013, 9:30 Uhr bis 11:00 Uhr).

Die Gemeinsame Presse-Erklärung von DNR / BUND / NABU können Sie hier als PDF-Datei [98 KB] herunterladen.

Foto vom Pressehintergrundgespräch am 31.5.2013

Foto: ) Hannes Bever



Plattforum ForschungsWende

Die Wissenschaftspolitik war in der Vergangenheit ein von den Verbänden der Zivilgesellschaft wenig beachtetes Politikfeld. Hier deutet sich eine kraftvolle Änderung an, weil die Zivilgesellschaft den Eindruck hat, dass sich das Wissenschaftssystem den drängenden gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenverknappung, Urbanisierung oder bezahlbare Gesundheit in einer alternden Gesellschaft, also den so genannten „Grand Challenges“, nicht in ausreichendem Maße und zum Teil mit untauglichen Mitteln annimmt.

Deshalb organisiert die Plattform "Forschungswende" die Diskussion zur Wissenschaftspolitik mit den Umweltverbänden (DNR, BUND, NABU) sowie Entwicklungshilfe- und Gesundheitsorganisationen. Unterstützt wird die Plattform von Pionieren der transdisziplinären Nachhaltigkeits-Wissenschaft, die sich in der NaWis-Runde und in Ecornet organisiert haben. Die Geschäftsstelle befindet sich bei der Vereinigung der Deutschen Wissenschaftler (VDW). Die Plattform arbeitet überparteilich und verbandsübergreifend.

Kontakt: Projektleiterin Dr. Steffi Ober (steffi.ober@vdw-ev.de // steffi.ober@humboldt-viadrina.org)