Schwerpunkt

Endlagersuche in Deutschland

Die Novemberausgabe des DNR-Newsletters beschäftigt sich mit der Suche nach einem Atommüllendlager. Unsere Autor*innen beleuchten den aktuellen Stand, die Themen Partizipation und Transparenz sowie die Auftaktkonferenz. Im Interview setzen sich Umweltministerin Svenja Schulze und DNR-Präsident Kai Niebert mit dem Schwerpunktthema auseinander.

Zurück auf Los – nach dem langjährigen Fiasko von Gorleben

Artikel von Bernward Janzing

04.11.2020 - Die erste Karte möglicher Endlagerstandorte in Deutschland liegt seit Ende September vor. Sie sieht aus wie ein Flickenteppich: 54 Prozent der Landesfläche sind als möglicher Standort für ein atomares Endlager noch im Spiel, der Rest ist bereits außen vor. Die Politik muss nach Gorleben und Asse Vertrauen zurückgewinnen.

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Endlagersuche – eine unendliche Geschichte?

Interview mit Svenja Schulze und Kai Niebert

04.11.2020 - Bis 2031 soll der Standort für ein Atommüllendlager gefunden werden. Die Suche geht jetzt erst richtig los. Über das Auswahlverfahren, seine Chancen und Schwachstellen sprechen Bundesumweltministerin Svenja Schulze und DNR-Präsident Kai Niebert im Interview.

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Experiment digitale Fachkonferenz Teilgebiete – Auftakt gescheitert

Artikel von Klaus Brunsmeier

04.11.2020 - Die "Fachkonferenz Teilgebiete" als formales Beteiligungsinstrument für die Öffentlichkeit fand erst am Ende von Schritt 1 der Phase I laut Standortauswahlgesetz (StandAG) – also nach der Auswahl der Teilgebiete – statt. Dies kritisierten Umweltinitiativen und -verbände stets als unzureichende und zu späte Partizipationsmöglichkeit. Mit Blick auf die Strategische Umweltprüfung ist es auch europarechtlich umstritten, schreibt unser Autor.

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Vertrauensbildung setzt Transparenz voraus

Artikel von Annette Lindackers

04.11.2020 - Das Nationale Begleitgremium (NBG) soll vermittelnd und unabhängig das Standortauswahlverfahren für die Suche eines Atommüllendlagers in Deutschland begleiten. Der Schwerpunkt liegt auf der Öffentlichkeitsbeteiligung. Dass es partizipativ gelingt, den bestmöglichen Endlagerstandort zu finden, hofft unsere Autorin, die Bürgervertreterin im NBG ist.

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