Kommentar

Düngerecht: Durchhangeln reicht nicht

Seit Jahren bleibt Deutschland die Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie ins deutsche Düngerecht schuldig. Seit Monaten muss Deutschland eins ums andere Mal  in Brüssel Nachbesserungsvorschläge vorlegen, die nicht nur die EU-Kommission, sondern auch Wasserversorger und Umweltverbände als nicht ausreichend beurteilen. Das Problem: Die alleinige Messlatte der Vorschläge ist, so wenig wie möglich zu liefern, um die gefürchteten Strafzahlungen abzuwenden.

Aber: Durchhangeln reicht nicht. Das hat die EU-Kommission erst am 28. August erneut klargestellt. Denn messbare Ziel der Nachschärfungen muss sein, die Stickstoffüberschüsse wirksam zu reduzieren. Die glaubwürdigen Maßnahmen bleibt die Bundesregierung bis heute schuldig.

Den vollständigen Kommentar, erschienen im WWT-Magazin (7-8, 2019), finden Sie hier.

Weitere Informationen:

Ilka Dege: Was zu viel ist, ist zu viel (ua 06/19)  

Eckpunktepapier der Umwelt- und Naturschutzverbände