Pressestatement

Anlässlich des heute stattfindenden Agrargipfels im Kanzleramt kommentiert DNR-Präsident Kai Niebert:

„Es ist gut, dass die Kanzlerin die Krise in der Landwirtschaft zur Chefinnensache macht. Seit Jahren hat sich ein gewaltiger Berg von Problemen – vom Arten- bis zum Höfesterben – aufgestaut. Offenbar ist aber immer noch nicht angekommen, dass Lösungen nur im Dialog mit allen Akteuren aus Landwirtschaft und Gesellschaft gefunden werden können. Stattdessen sitzen heute die am Tisch, die maßgeblich zu den heutigen Problemen durch eine Politik der Masse statt Klasse beigetragen haben.

Das ist kein Neustart, sondern ein fatales Signal. Die Bundeskanzlerin und Bundeslandwirtschaftsministerin hätten es heute in der Hand gehabt, in einem breit angelegten Dialog die klare Botschaft zu senden: Wir machen hier und heute Schluss damit, die Interessen von Bauern und Bürgern gegeneinander auszuspielen und zwar wie versprochen und gefordert: miteinander statt übereinander.“

Die Resolution „Für Biodiversität und Bauernhöfe: Die Zeit, den Umbau der Agrarpolitik anzugehen, ist jetzt!“