Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW)

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) wurde 1947 gegründet und gilt als älteste deutsche Waldschutzinitiative.

Sie zählt heute 25.000 Mitglieder, die in 400 Ortsgruppen aktive Naturschutzarbeit durchführen.

Tief Verwurzelt. Weit verzweigt.

Aufgaben & Erfolge

SDW will das Verhältnis zwischen Mensch und Wald verbessern und ihn als natürliche Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen schützen.

Die SDW hat u.a. die Einstellung der kriegsbedingten Reparationshiebe erreicht, landesweite Aufforstungsprogramme durchgesetzt, Landeswaldgesetze initiiert, die Einrichtung von Bann- und Erholungswäldern gefordert und die Waldpädagogik entwickelt. Um den Waldschutz voranzutreiben, hat sie 1992 einen "Grünen Runden Tisch" ins Leben gerufen. Dort wirken Umwelt- und Naturschutzverbände sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft mit. Sie führt zahlreiche Baumpflanzaktionen am "Internationalen Tag des Baumes" (25.04.) durch und beteiligt sich an Projekten zur Erhöhung des Laubwaldanteils und zur Regeneration von Auenwäldern.

Besonders herauszuheben ist die aktive Jugendarbeit des SDW in Jugendwaldheimen, Waldschulen, in Form von Wald-Jugendspielen, -kindergärten, -lehrpfaden, -erlebnistagen und Schulwäldern.