Öffentliche Konsultation zu einem möglichen Verbot von per- und polyfluorierten Chemikalien

Bis zum 16. Februar (1. Abgabefrist) und 20. Juni 2018 (endgültige Frist)

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) möchte Meinungen der europäischen Öffentlichkeit über Vorschläge der schwedischen Chemikalienbehörde KEMI und des Umweltbundesamtes (UBA) einholen, die den Einsatz von rund 200 per- und polyfluorierten Chemikalien verbieten lassen wollen.

Im Einzelnen geht es um Perfluorcarbonsäure mit 9 Kohlenstoffatomen (PFNA) beziehungsweise mit 10 Kohlenstoffatomen (PFDA), Perfluorundecansäure (PFUnDA), Perfluorododecansäure (PFDoDA), Perfluorethridecansäure (PFTrDA) und um Perfluortetradecansäure (PFTeDA) sowie um deren Salze und Vorläuferstoffe.

Sämtliche per- und polyfluorierten Stoffe kommen nicht natürlich vor, sondern sind menschengemacht. Sie sind toxisch, bioakkumulativ und können nicht abgebaut werden. Da sie wasser-, fett- und schmutzabweisend sowie chemisch und thermisch stabil sind, kommen sie in vielen Alltagsprodukten vor.

Sowohl Organisationen, Behörden und Unternehmen als auch Individuen sind eingeladen, sich an der öffentlichen Konsultation zu beteiligen.