Klima & Energie

EU-Abgeordnete demonstrieren Entschlossenheit beim Klimaschutz

08.09.2017

Die Mitglieder des Umweltausschusses im EU-Parlament haben eine Resolution für die 23. UN-Klimakonferenz (COP23) im November in Bonn verabschiedet.

In dieser unverbindlichen Entschließung fordern die Abgeordneten größere Anstrengungen von der EU im Kampf gegen den Klimawandel. Die EU-Exekutive solle bis 2018 eine Strategie erarbeiten, wie die EU eine vollständige Dekarbonisierung bis Mitte des Jahrhunderts erreichen könne. Übergeordnetes Ziel sei die Begrenzung des Temperaturanstiegs auf deutlich unter 2 Grad Celsius, besser noch auf 1,5 Grad Celsius, so wie es im Klimaschutzabkommen von Paris vermerkt ist.

Des Weiteren müsse die Finanzierung des Klimaschutzes forciert werden. Investitionen müssen in Einklang mit den Zielen des Pariser Abkommens gebracht werden. In anderen Worten müssen Geldströme weg von fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren nachhaltigen Energiequellen gelenkt werden.

Die Europaabgeordneten unterstützen zudem die Idee, globale Emissionshandelssysteme zu etablieren. Sie rufen die Kommission dazu auf, sich für eine engere Verknüpfung des europäischen Emissionshandels mit anderen Systemen einzusetzen.

Die Resolution wird voraussichtlich Anfang Oktober im Plenum des EU-Parlaments zur Abstimmung gestellt. Es ist geplant, dass eine Delegation von EU-Parlamentarier*innen an der COP23 teilnimmt, die vom 6. bis 17. November in Bonn stattfindet. [aw]

Resolution (TOP 9) 
Pressemitteilung des EU-Parlaments (engl.)