Verkehr

EU-Kommission will groß in die Batterieproduktion einsteigen

14.02.2018

Die EU-Kommission hat am Montag mit Vertreter*innen aus EU-Mitgliedstaaten und der Industrie darüber beraten, wie die Batterieentwicklung und -produktion in der EU vorangebracht werden könne.

EU-Kommissionsvizepräsident Maroš Šefčovič sieht Autobauer und Zulieferer in Europa in der Pflicht, in die Batterieherstellung für Elektroautos erheblich zu investieren. Denn Prognosen machen deutlich, dass zukünftig Millionen von Batterien im Verkehrssektor gebraucht werden. Eine wettbewerbsfähige, massenhafte Batterieproduktion müsse ein bedeutender Wirtschaftsfaktor werden.

Das Treffen am Montag war bereits das zweite dieser Art. Bei einem ersten hochrangigen Treffen im Oktober 2017 zeigten sich die Mitgliedstaaten entschlossen, möglichst schnell eine wettbewerbsfähige Batterie-Produktion in Europa aufzubauen. Darüber hinaus soll ein Aktionsplan für die Infrastruktur alternativer Brennstoffe die Entwicklung der Ladeindustrie und autonomes Fahren unterstützen. Im Anschluss an das Treffen im Oktober wurden Arbeitsgruppen organisiert, um über Fragen wie die Zuliefererkette, Finanzierung, Handelsfragen, Forschung und Innovation und zu sprechen.

Während der EU-Industrietage am 22. und 23. Februar in Brüssel will die EU-Kommission einen Fahrplan für eine Batterieallianz vorstellen. [aw]

Pressemitteilung der EU-Kommission 
Informationen zu den EU-Industrietagen 
Meldung bei EurActiv