Wasser & Meere

Fangquotenvorschlag für die Ostsee im kommenden Jahr

03.09.2018

Der Hering in der westlichen Ostsee hat sich noch nicht ausreichend erholt, deshalb soll es 2019 geringere Fangquoten geben. Das hat die EU-Kommission am Freitag letzter Woche empfohlen. Für Scholle und Dorsch in der westlichen Ostsee, Sprotten und Hering im Golf von Riga und Lachs im Hauptbecken der Ostsee gelten dagegen voraussichtlich höhere Fangquoten.

Die Bemühungen der letzten Jahren zeigen laut EU-Umweltkommissar Karmenu Vella erste Erfolg. Wichtige Bestände in der Ostsee bauten sich langsam wieder auf. 7 von 8 Fanggrenzen erfolgten bereits nach dem Prinzip des maximalen nachhaltigen Ertrags, was 95 Prozent der Fischanlandungen abdecke. Weitere Maßnahmen seien jedoch weiterhin notwendig, um sicherzustellen, dass alle Bestände auf ein Niveau wachsen, das eine nachhaltige Nutzung ermögliche, mahnte Vella.

Die für Fischerei zuständigen MinisterInnen der EU-Staaten sollen den Kommissionsvorschlag nun beraten. Ein Beschluss könnte beim Fischereirat am 15. und 16. Oktober folgen. [jg]

Pressemitteilung der Kommission mit Übersichtstabelle

Verordnungsvorschlag KOM (2018) 608