Positionen

Stop the loss –eine ambitionierte Naturschutzpolitik ist überfällig

Naturschutzpolitische Kernforderungen zur Bundestagswahl 2021

22.06.2021 - Schutz der biologischen Vielfalt, eine naturverträgliche Nutzung stärken, die finanziellen Grundlagen des Naturschutzes verbessern: Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl am 26. September haben 27 Naturschutz- und Umweltorganisationen ihre zentralen naturschutzpolitischen Forderungen für die kommende Legislaturperiode vorgestellt.

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Die letzten 100 Tage nutzen: Organisationen legen Klimaschutz-Sofortprogramm vor

Forderungspapier

16.06.2021 - Die Bundesregierung muss das überarbeitete Klimaschutzgesetz noch vor der Sommerpause mit konkreten Maßnahmen zur CO₂-Minderung hinterlegen. Das fordert der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) zusammen mit 54 Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen sowie weiteren Akteuren der Zivilgesellschaft in einem Klimaschutz-Sofortprogramm.

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LULUCF: Umweltorganisationen positionieren sich zu natürlichen Kohlenstoffsenken

Positionspapier

11.06.2021 - Die Land- und Forstwirtschaft muss mit rechtlich verpflichtenden und ambitionierten Zielen einen deutlich größeren Beitrag zum Klimaschutz leisten, fordern die Umweltorganisationen BUND, E3G, Greenpeace, Succow-Stiftung, WWF sowie der Dachverband Deutscher Naturschutzring (DNR). Denn die Landnutzung als natürliche Kohlenstoffsenke ist mitentscheidend, um das von der Bundesregierung ausgegebene Ziel der Klimaneutralität bis 2045 zu ermöglichen.

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Kein fossiles Gas in der zukünftigen Energieinfrastruktur der EU

Offener Brief

10.06.2021 - Der Deutsche Naturschutzring fordert Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier auf, sich im Energierat der EU dafür einzusetzen, die Förderung aller fossilen Gasinfrastrukturprojekte zu beenden, eine Beimischung von Wasserstoff zu fossilen Brennstoffen auszuschließen und keinen Raum für Ausnahmeregelungen zu lassen.

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Moorschutzstrategie - bitte zeitnah und ambitioniert!

Offener Verbändebrief

20.05.2021 - Bundeskanzleramtschef Helge Braun soll sich für die Verabschiedung der Moorschutzstrategie noch in dieser Legislatur einsetzen. Vor allem muss diese Strategie den übergeordneten Klimaschutz-Zielen entsprechen. Das fordern gemeinsam mit dem Dachverband Deutscher Naturschutzring und der Michael Succow Stiftung noch 21 weitere Organisationen.

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10 Weichenstellungen für die Verkehrswende

Positionspapier - Maßnahmenkatalog

27.04.2021 - Im Jahr der Bundestagswahl haben die Allianz pro Schiene, der DNR und Greenpeace zentrale Maßnahmen für einen kraftvollen Start in die Verkehrswende zusammengestellt. Der Verkehr muss weg vom Verbrenner zum elektrischen Antrieb und von Pkw und Lkw auf Schiene, Bus und Rad umgelenkt werden.

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Verbändekritik am Entwurf zur Waldstrategie 2050

Offener Brief

23.04.2021 - Wesentliche Elemente zur notwendigen ökologischen Transformation fehlen, einseitig an Lobbyinteressen ausgerichtet, nationale und europäische Naturschutzziele missachtend: Der Entwurf der nationalen Waldstrategie 2050 aus dem Landwirtschaftsministerium trifft auf harsche Kritik aus den Reihen der Umweltverbände.

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Bundestagswahl 2021: Unsere Kernforderungen

Wahlforderungen

22.04.2021 - "Die zweitbeste Zeit ist jetzt! Wie die neue Bundesregierung die Klima- & Biodiversitätskrise stoppen muss": Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring hat zusammen mit insgesamt 35 Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen gemeinsame Kernforderungen zur Bundestagswahl 2021 vorgestellt.

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Gentechnik muss strikt reguliert werden

Positionspapier

21.04.2021 - Alle derzeitigen wie künftigen Gentechnikmethoden und die daraus entstehenden gentechnisch veränderten Organismen (GVO) müssen weiterhin unter dem bestehenden EU-Gentechnikrecht reguliert und gekennzeichnet werden. Das fordern insgesamt 94 Organisationen in einem Positionspapier.

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Wiederaufbauplan: Fehlende Umweltziele ernten Verbändekritik

Offener Brief

15.04.2021 - Bis Ende April soll die Bundesregierung ihren Entwurf für einen nationalen Wiederaufbauplan finalisieren. Doch dieser entspricht aus Sicht von BUND, DUH, NABU, WWF und dem Dachverband Deutscher Naturschutzring im Hinblick auf Ziele zu Klima und Biodiversität nicht dem europäischen Rechtsrahmen. Die EU-Kommission sollte auf die Einhaltung grüner Ziele pochen, so die Verbände.

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Mehr Flächen für das Nationale Naturerbe nötig

Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Änderung des Ausgleichleistungsgesetzes

10.03.2021 - Mit dem Gesetzentwurf wird aus Sicht des DNR zwar ein wichtiger erster Schritt zur Fortführung des Nationalen Naturerbes getan. Zugleich ist es enttäuschend, dass die Möglichkeiten nicht im vollen Umfang ausgeschöpft werden. Der DNR fordert daher eine Nachbesserung des Entwurfs durch Berücksichtigung der im Koalitionsvertrag vereinbarten vollen 20.000 Hektar.

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Moorschutz ist Klimaschutz – für deutlich ambitioniertere Ziele

DNR-Stellungnahme zur Bund-Länder-Zielvereinbarung

26.02.2021 - Die Bundesregierung erarbeitet zurzeit Bund-Länder-Zielvorgaben für Klimaschutz durch Moorbodenschutz. Da mehr als 95 Prozent der Moorböden durch Entwässerung geschädigt sind und Deutschland innerhalb der EU der größte Emittent von Kohlendioxidemissionen aus degradierten Mooren ist, braucht der Moorschutz aber viel ambitioniertere Ziele, so der Umweltdachverband DNR in seiner Stellungnahme.

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Verbändekritik am deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP)

Offener Brief

19.02.2021 - Das europäische Corona-Wiederaufbaupaket "Next Generation EU" soll zukunftsgerichtet sein. Der Entwurf für den deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP) liegt seit Dezember 2020 vor. Doch ein Bündnis von Umweltverbänden äußert Kritik am DARP-Prozess und dessen Inhalten. Trotz entsprechender EU-Vorgaben wurden sie nicht konsultiert. In einem offenen Brief an Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundesumweltministerin Svenja Schulze fordern sie Nachbesserungen.

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Kein Einsatz von synthetischen Kraftstoffen im Straßenverkehr

Offener Brief

11.02.2021 - Vor kurzem hat die Bundesregierung die Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II) der EU im Verkehrsbereich beschlossen. Das Gesetz regelt die Anrechenbarkeit verschiedener Kraftstoffarten auf die Treibhausgasminderungsquote und wird ab März in Bundesrat und Bundestag beraten. Mit großer Irritation haben die Umweltorganisationen DUH, Germanwatch, Greenpeace, NABU, Transport & Environment, VCD, WWF und der DNR Verlautbarungen aus Baden-Württemberg wahrgenommen, im parlamentarischen Verfahren über eine Unterquote im Straßenverkehr einen stärkeren Hochlauf synthetischer Kraftstoffe vorantreiben zu wollen.

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Kein Einsatz von Wasserstoff im Wärmesektor

Offener Brief

10.02.2021 - Nach Einschätzung von BUND, Deutscher Umwelthilfe (DUH), E3G, Germanwatch, NABU, WWF Deutschland und dem Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) ist Wasserstoff nicht dazu geeignet, die hohen Treibhausgasemissionen des Gebäudesektors zu reduzieren. Sein Einsatz sollte auf Anwendungen begrenzt werden, in denen eine direkte Elektrifizierung zum heutigen Zeitpunkt nicht möglich ist, wie der Flug- und Schiffsverkehr auf der Langstrecke.

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Keine beschleunigten Genehmigungsverfahren für umweltschädliche Kleinwasserkraft

Offener Brief

09.02.2021 - BUND, Deutscher Alpenverein (DAV), Deutscher Kanuverband, Grüne Liga, NABU, WWF, Deutscher Angelfischerverband, Wanderfische ohne Grenzen und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) fordern Bundesrat und Bundestag auf, die letzten frei fließenden Flussabschnitte zu erhalten. Es darf keine beschleunigten Genehmigungsverfahren für umweltschädliche Kleinwasserkraft geben.

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RED II im Verkehr: Mobilitätswende ohne Anbaubiomasse als Kraftstoff

Offener Brief

16.12.2020 - Zurzeit wird über die Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie II im Verkehrsbereich beraten. In einem offenen Brief hat sich ein Bündnis verkehrspolitischer Umweltverbände an die zuständigen Ministerien gewandt. Der Verkehrssektor müsse sich an den Leitplanken Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Effizienz orientieren und dringend seine Treibhausgasemissionen drosseln. Der Anbau von Biomasse für Kraftstoffe sei dabei nicht dienlich.

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Deutsche NGOs fordern Pelzfarmverbot in der gesamten EU

Forderungspapier

09.12.2020 - Nach Ausbrüchen von SARS-CoV-2 in europäischen Nerzfarmen haben Natur-, Tierschutz- und Umweltorganisationen ein Forderungspapier für ein generelles Pelzfarmverbot in der gesamten EU vorgelegt. Das Risiko einer Weiterverbreitung des Virus werde durch das Zusammenleben vieler Tiere auf engem Raum drastisch erhöht.

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