Positionen

Forderungen der Umweltverbände zu Konjunkturhilfen im Rahmen der Corona-Krise

Position

In wenigen Tagen stellt die Bundesregierung ihr nationales Konjunkturprogramm zur Überwindung der pandemiebedingten Rezession vor. Entscheidend für den Erfolg wird dabei nicht nur sein, dass die deutsche Wirtschaft schnell wieder auf die Beine kommt, sondern auch, ob sich die Maßnahmen als zukunftsfähig und nachhaltig erweisen und im Einklang mit den Vorgaben des Europäischen Green Deal und des Pariser Klimaabkommens stehen. Deutschland hat als wichtigste europäische Volkswirtschaft und als einer der größten Treibhausgasemittenten die Verantwortung, hier mit positivem Beispiel voranzugehen – innerhalb Europas, aber auch weltweit. Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) und seine Mitgliedsverbände haben sich zu dem bevorstehenden nationalen Konjunkturprogramm mit klaren Forderungen gegenüber der Bundesregierung positioniert.

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Beschleunigung des europäischen grünen Übergangs durch Konjunkturprogramme

Deutsch-französische zivilgesellschaftliche Erklärung

Die Reaktion Europas auf die Covid-19-Krise muss auf Solidarität und Nachhaltigkeit beruhen, um eine Destabilisierung des gesamten europäischen Projekts zu verhindern. Französische und deutsche Organisationen aus der Zivilgesellschaft fordern in einer gemeinsamen Erklärung ihre Regierungen sowie die Europäische Kommission auf, dafür zu sorgen, dass die notwendigen Konjunkturprogramme den Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft beschleunigen und unsere Gesellschaften widerstandsfähiger gegen Krisen machen.

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Verbände fordern Konjunkturprogramm für kommunales Grün

Positionspapier

20.05.2020 - Parks und Grünflächen sind systemrelevant. Deshalb fordern der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten, der Bund deutscher Baumschulen und der Zentralverband Gartenbau gemeinsam mit dem Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring ein wirksames Förderprogramm für kommunales Grün.

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Von Worten zu Taten: Für ein Paris-kompatibles EU-Klimagesetz

Gemeinsames Positionspapier

05.05.2020 - Das EU-Klimagesetz als zentraler Baustein des Green Deals ist wichtiger denn je, um die Transformation der EU hin zu einer resilienten, zukunftsfähigen und klimaneutralen Wirtschaft und Gesellschaft sicherzustellen. Was das Gesetz konkret beinhalten muss, legen die Verbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Bundesverband für Umweltberatung, ClientEarth, CO2-Abgabe, Deutsche Umwelthilfe (DUH), E3G –Third Generation Enviromentalism, Germanwatch, Greenpeace, Natureplus, Naturschutzbund Deutschland (NABU), Verkehrsclub Deutschland (VCD), WWF Deutschland und der Deutsche Naturschutzring (DNR) dar.

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Vom Konjunktur- zum Transformationspaket für ein neues Wirtschaftswunder

Offener Brief

21.04.2020 - Die Initiative Neues Wirtschaftswunder hat in einem offenen Brief an die Bundesregierung und den Bundestag appelliert, die Konjunkturprogramme für den wirtschaftlichen Aufschwung nach der Covid-19-Pandemie sozial-ökologisch auszurichten. Im Mittelpunkt müssten Gemeinwohlorientierung, Klimaschutz und die Zukunftsfähigkeit Deutschlands stehen. Zu den Erstunterzeichnern des Briefs gehört auch der DNR.

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Gemeinnütziger Sektor fordert Solidarität

Offener Brief

20.04.2020 - Eine Allianz von großen Dachverbänden, darunter der DNR, und unabhängigen Organisationen aus dem gemeinnützigen Sektor begrüßt das entschlossene Handeln von Bund und Ländern, um die Ausbreitung des Coronavirus so weit wie möglich zu verhindern. Gleichzeitig fordert die Allianz die Bundesregierung auf, Soforthilfen nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Organisationen aus dem gemeinnützigen Sektor bereit zu stellen.

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Nachhaltige Ernährung in Deutschland und weltweit

Gemeinsame Stellungnahme

03.04.2020 - Der Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung bereitet eine Sitzung zum Thema: „Anforderungen einer nachhaltigen Entwicklung an das Ernährungssystem“ vor. Das Forum Umwelt & Entwicklung und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring haben für die zugehörige Dialoggruppe eine Stellungnahme erarbeitet. Einschließlich eines dringenden Appells, die wegen Corona drohende Welternährungskrise ernst zu nehmen.

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