Positionen

Moorschutz ist Klimaschutz – für deutlich ambitioniertere Ziele

DNR-Stellungnahme zur Bund-Länder-Zielvereinbarung

26.02.2021 - Die Bundesregierung erarbeitet zurzeit Bund-Länder-Zielvorgaben für Klimaschutz durch Moorbodenschutz. Da mehr als 95 Prozent der Moorböden durch Entwässerung geschädigt sind und Deutschland innerhalb der EU der größte Emittent von Kohlendioxidemissionen aus degradierten Mooren ist, braucht der Moorschutz aber viel ambitioniertere Ziele, so der Umweltdachverband DNR in seiner Stellungnahme.

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Verbändekritik am deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP)

Offener Brief

19.02.2021 - Das europäische Corona-Wiederaufbaupaket "Next Generation EU" soll zukunftsgerichtet sein. Der Entwurf für den deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP) liegt seit Dezember 2020 vor. Doch ein Bündnis von Umweltverbänden äußert Kritik am DARP-Prozess und dessen Inhalten. Trotz entsprechender EU-Vorgaben wurden sie nicht konsultiert. In einem offenen Brief an Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundesumweltministerin Svenja Schulze fordern sie Nachbesserungen.

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Kein Einsatz von synthetischen Kraftstoffen im Straßenverkehr

Offener Brief

11.02.2021 - Vor kurzem hat die Bundesregierung die Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II) der EU im Verkehrsbereich beschlossen. Das Gesetz regelt die Anrechenbarkeit verschiedener Kraftstoffarten auf die Treibhausgasminderungsquote und wird ab März in Bundesrat und Bundestag beraten. Mit großer Irritation haben die Umweltorganisationen DUH, Germanwatch, Greenpeace, NABU, Transport & Environment, VCD, WWF und der DNR Verlautbarungen aus Baden-Württemberg wahrgenommen, im parlamentarischen Verfahren über eine Unterquote im Straßenverkehr einen stärkeren Hochlauf synthetischer Kraftstoffe vorantreiben zu wollen.

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Kein Einsatz von Wasserstoff im Wärmesektor

Offener Brief

10.02.2021 - Nach Einschätzung von BUND, Deutscher Umwelthilfe (DUH), E3G, Germanwatch, NABU, WWF Deutschland und dem Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) ist Wasserstoff nicht dazu geeignet, die hohen Treibhausgasemissionen des Gebäudesektors zu reduzieren. Sein Einsatz sollte auf Anwendungen begrenzt werden, in denen eine direkte Elektrifizierung zum heutigen Zeitpunkt nicht möglich ist, wie der Flug- und Schiffsverkehr auf der Langstrecke.

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Keine beschleunigten Genehmigungsverfahren für umweltschädliche Kleinwasserkraft

Offener Brief

09.02.2021 - BUND, Deutscher Alpenverein (DAV), Deutscher Kanuverband, Grüne Liga, NABU, WWF, Deutscher Angelfischerverband, Wanderfische ohne Grenzen und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) fordern Bundesrat und Bundestag auf, die letzten frei fließenden Flussabschnitte zu erhalten. Es darf keine beschleunigten Genehmigungsverfahren für umweltschädliche Kleinwasserkraft geben.

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RED II im Verkehr: Mobilitätswende ohne Anbaubiomasse als Kraftstoff

Offener Brief

16.12.2020 - Zurzeit wird über die Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie II im Verkehrsbereich beraten. In einem offenen Brief hat sich ein Bündnis verkehrspolitischer Umweltverbände an die zuständigen Ministerien gewandt. Der Verkehrssektor müsse sich an den Leitplanken Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Effizienz orientieren und dringend seine Treibhausgasemissionen drosseln. Der Anbau von Biomasse für Kraftstoffe sei dabei nicht dienlich.

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Deutsche NGOs fordern Pelzfarmverbot in der gesamten EU

Forderungspapier

09.12.2020 - Nach Ausbrüchen von SARS-CoV-2 in europäischen Nerzfarmen haben Natur-, Tierschutz- und Umweltorganisationen ein Forderungspapier für ein generelles Pelzfarmverbot in der gesamten EU vorgelegt. Das Risiko einer Weiterverbreitung des Virus werde durch das Zusammenleben vieler Tiere auf engem Raum drastisch erhöht.

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Illegalen Import über Online-Marktplätze stoppen

Offener Verbändebrief

26.11.2020 - Ein Bündnis von Umwelt-, Verbraucherschutz- und Entwicklungsverbänden hat zusammen mit zwei Wirtschaftsakteuren auf die negativen Folgen massiven Online-Handels hingewiesen. Gesetzeslücken bedrohten die Existenz vieler Händler und gefährdeten Umwelt sowie Verbraucher*innen.

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Mit dem Europäischen Green Deal die EU zukunftsfähig machen

Forderungsreihe

Herbst 2020 - Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung, Biodiversitätsschutz und Lebensmittelproduktion, Finanzpolitik, schadstofffreie Umwelt, Mobilität, Nachhaltigkeit: Der Deutsche Naturschutzring und seine Mitglieder haben insgesamt sieben umfangreiche Forderungspapiere zu zentralen Aspekten des Europäischen Green Deal erarbeitet.

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Wiederaufbau ohne Förderung fossiler Energien

Offener Verbändebrief

05.11.2020 - Der Deutsche Naturschutzring (DNR) hat sich zusammen mit weiteren Verbänden an die EU-Abgeordneten gewandt. Die zur Erholung der Wirtschaft eingerichtete Aufbau- und Resilienzfazilität darf keine fossilen Energieträger fördern, so das Bündnis.

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Stop New Hydropower in Europe

Manifest

26.10.2020 - Mehr als 150 Organisationen in Europa, darunter der Deutsche Naturschutzring, fordern angesichts der verheerenden Auswirkungen auf die Umwelt einen Entwicklungsstopp neuer Wasserkraftwerke in Europa.

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Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie II im Verkehr

Gemeinsame Stellungnahme

15.10.2020 - Die Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie II (RED II) in nationales Recht steht an. Das BMU hat zur Umsetzung von Artikel 25 bis 28, die den Verkehrsbereich betreffen, Gesetzes- und Verordnungsentwürfe vorgelegt. Die Umweltverbände DNR, WWF, BUND, VCD, DUH, Robin Wood und Greenpeace haben im Rahmen der Verbändeanhörung am 15. Oktober 2020 eine gemeinsame Stellungnahme eingereicht.

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Just Transition Fund ohne fossiles Gas!

Offener Verbändebrief

06.10.2020 - Der Deutsche Naturschutzring (DNR) hat sich zusammen mit weiteren Verbänden an Bundesminister Peter Altmaier gewandt. Der Aufbau von Gasinfrastruktur darf im EU-Fonds für einen gerechten Übergang nicht als förderfähig eingestuft werden.

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Novellierung des Bundesjagdgesetzes

Stellungnahme

20.08.2020 - Insgesamt ist der DNR mit dem von Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner vorgelegten Entwurf nicht zufrieden. Die Chance wurde vertan, wirklich substantielle und zielführende Weiterentwicklungen festzuschreiben, auch wenn einige Regelungen erste Schritte hinsichtlich einer stärkeren Berücksichtigung von Natur- und Tierschutz darstellen.

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Klimaschutz - Jetzt erst recht

Forderungspapier

19.08.2020 - Die im Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) und der Klima-Allianz Deutschland organisierten Verbände warnen in einem Forderungspapier davor, in Anbetracht der voraussichtlichen Erfüllung des Klimaziels 2020 die Hände in den Schoß zu legen. Die prognostizierte Minderung der Treibhausgasemissionen um tatsächlich 40 Prozent sei kein Ergebnis zusätzlicher klimapolitischer Anstrengungen, sondern die Folge des geringeren Energieverbrauchs im Zuge des milden Winters und des Einbruchs der Wirtschaft infolge der Corona-Pandemie.

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Stellungnahme des Deutschen Naturschutzrings zur Ackerbaustrategie

Stellungnahme

15.08.2020 - Verbände und Interessenvertreter*innen hatten bis zum 15. August die Möglichkeit, Stellungnahmen zu der im Dezember 2019 vorgelegten Ackerbaustrategie des BMEL abzugeben. Damit die Ackerbaustrategie erfolgreich sein kann, muss schnellstmöglich an einer verbindlichen Umsetzung der benannten Ziele gearbeitet werden. Nur so wird die Bundesregierung die Versprechen aus dem Koalitionsvertrag in der aktuellen Legislaturperiode einhalten können.

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Gesetzentwurf zur Mobilisierung von Bauland

Stellungnahme

01.07.2020 - Die vorgesehene Novelle wird den gesellschaftlichen Anforderungen für eine moderne und nachhaltige städtebauliche Entwicklung nicht gerecht. Es fehlen Standards für flächenschonendes und bodenschützendes Bauen, für Klimaschutz, für den Schutz der biologischen Vielfalt und des Stadtgrüns, für Energieeffizienz und für die Umsetzung der Verkehrswende.

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Sauenhaltung in Deutschland

Gemeinsames Forderungspapier

19.06.2020 - Der sogenannte Kastenstand bei der Sauenhaltung ist seit Jahren in der Kritik. Zwölf Organisationen - darunter der Deutsche Naturschutzring - haben Haltungsmöglichkeiten aus Sicht des Tierschutzes zusammengefasst.

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Lebendige Böden als Basis

Gemeinsames Eckpunktepapier

16.06.2020 - Ein Eckpunktepapier für gesunde Böden als Basis für Naturschutz und Landbau beschreibt fachliche Grundlagen zur Verbesserung der Bodenqualität. Humusaufbau, Bodenstruktur, Bodenleben, Erosionsschutz und Erhalt natürlicher Bodenfruchtbarkeit sind Kernforderungen des Papiers eines vom WWF organisierten Gesprächskreises.

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