Glossar

Im folgenden Glossar werden grundlegende Begriffe rund um das Thema Ressourcen gesammelt und kurz erläutert. Darüber hinaus werden Begriffe erfasst, die zum Verständnis aktueller Debatten notwendig sind, z.B. Dekarbonisierung. Die Begriffe sind in 4 Themen eingeteilt, die oberhalb des Glossars ausgewählt werden können. Ergänzt werden die Erläuterungen im Text durch Links zu DNR-Publikationen sowie externe Informationsquellen. Das Glossar stellt keineswegs eine abgeschlossene Aufzählung dar sondern wird kontinuierlich erweitert.



a

Abbau von Ressourcen

Ressourcenabbau umfasst alle Verfahren, die genutzt werden, um Bodenschätze oder nachwachsende Rohstoffe zu gewinnen und zur weiteren Verarbeitung bzw. Nutzung bereit zu stellen.

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AK Rohstoffe

Der AK (Arbeitskreis) Rohstoffe ist ein Netzwerk deutscher Nichtregierungsorganisationen, die sich für Menschenrechte, soziale Standards und Umweltschutz einsetzen.

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Auswirkungen auf die Umwelt

Die Förderung bzw. Gewinnung, Nutzung und Entsorgung jedes Rohstoffes hat Auswirkungen auf die Umwelt. Manche dieser Auswirkungen sind augenscheinlich, andere jedoch weniger offensichtlich.

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b

Bergrecht in Deutschland

Das Bergrecht umfasst alle Rechtsvorschriften, die sich auf den Bergbau beziehen. Kernnorm des deutschen Bergrechts ist das Bundesberggesetz (BBergG).

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Bundesberggesetz (BBergG)

Das Bundesberggesetz (BBergG) ist die bergrechtliche Kernnorm in Deutschland und stellt die verwaltungsrechtliche Regelungsgrundlage für die Aufsuchung und Gewinnung von Rohstoffen dar.

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Bundesministerien (BMUB und BMWi)

Ressourcenpolitik fällt in Deutschland in die Aufgabenbereiche des BMUB (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit) und des BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie).

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d

Dekarbonisierung

Als Dekarbonisierung versteht man das Ziel, Wirtschaftsweise und Produktion auf einen niedrigeren Umsatz bzw. Ausstoß an Kohlenstoff - bis hin zur CO2-Neutralität - umzustellen.

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e

Emissionen und Immissionen

Emissionen sind alle Störfaktoren, die durch menschliche Aktivitäten in die Umwelt gelangen. Immissionen hingegen sind Störfaktoren, die aus der Umwelt auf den Menschen (oder seine Umwelt) einwirken.

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Energiewende und Rohstoffe

Aus rohstoffpolitischer Sicht ist die Energiewende ein zweischneidiges Schwert. Zwar ist es einerseits dringend notwendig, den Verbrauch an fossilen Energieträgern zu reduzieren und den Anteil erneuerbarer Energiegewinnung zu erhöhen. Gleichzeitig benötigen diese neuen Technologien aber große Mengen metallischer und oft seltener Rohstoffe.

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g

Green Economy

Dem Konzept der Green Economy (ähnliche Begriffe: Green Growth, Green New Deal) liegt die Vorstellung zugrunde, dass die Wirtschaft „grün“, also nachhaltig und ressourcenschonend wächst, wenn die richtigen politischen Anreize geschaffen werden.

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i

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k

Klassifizierung von Bodenschätzen

Das Bundesberggesetz (BBergG) nimmt eine rechtliche Unterscheidung zwischen bergfreien und grundeigenen Bodenschätzen vor, die in § 3 Abs. 3 und 4 BBergG abschließend benannt werden.

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Konfliktrohstoffe

Als Konfliktrohstoffe werden Bodenschätze wie Metalle und Minerale (seltener auch andere natürliche Ressourcen oder Waren) bezeichnet, die in Konfliktregionen außerhalb staatlicher Kontrolle gefördert werden.

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Kreislaufwirtschaft

Dem Konzept der Kreislaufwirtschaft liegt die Tatsache zu Grunde, dass die Ressourcen der Erde begrenzt und dem aktuellen Trend nach in einigen Jahrzehnten oder Jahrhunderten aufgebraucht sein werden.

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n

Nachhaltigkeit

Der Begriff der Nachhaltigkeit stammt ursprünglich aus der Forstwirtschaft des 18. Jahrhunderts und meinte, dass die Ressource Holz nur in dem Maße genutzt werden solle, in dem sie nachwachsen kann.

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Ökologischer Rucksack

Addiert man alle Ressourcen, die von der Herstellung bis zur Entsorgung eines Produktes verbraucht werden, erhält man den ökologischen Rucksack.

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p

Peak X

Bereits in den 1950er Jahren wurde der Begriff „Peak Oil“ geprägt um zu beschreiben, dass in absehbarer Zeit die maximale Fördermenge des begrenzten Rohstoff Öl überschritten sein muss.

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r

Rebound-Effekt

Der Rebound-Effekt (engl. Rückschlag) liefert eine Erklärung, warum der Ressourcenverbrauch gar nicht oder weniger stark als erwartet sinkt, wenn sich die Ressourceneffizienz erhöht.

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Recycling

Das deutsche Kreislaufwirtschaftsgesetz definiert Recycling als „jedes Verwertungsverfahren, durch das Abfälle zu Erzeugnissen, Materialien oder Stoffen entweder für den ursprünglichen Zweck oder für andere Zwecke aufbereitet werden."

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Renaturierung / Wiedernutzbarmachung

Bergbaumaßnahmen stellen immer einen Eingriff in Natur und Landschaft dar – mit teils irreversiblen Folgen. Um die ökologischen Folgen derartiger Eingriffe zumindest in Teilen zu kompensieren, sieht das Bundesnaturschutzgesetz Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen bzw. Ersatzgeldzahlungen vor.

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Reserven

Als Reserven werden die sicher nachgewiesen und mit bekannter Technologie nach derzeitigem Stand wirtschaftlich gewinnbaren Vorkommen bezeichnet.

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Ressource

Eine (natürliche) Ressource ist ein Stoff oder Energieträger, der für einen bestimmten Zweck, z.B. die Produktion von Gütern, benötigt wird.

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Ressourceneffizienz

Mit dem Begriff Ressourceneffizienz wird das Verhältnis von eingesetzten natürlichen Ressourcen zu erbrachtem Nutzen in Form eines hergestellten Produktes oder erbrachter Dienstleistung beschrieben.

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Ressourcenfluch

Der Begriff Ressourcenfluch bezeichnet verschiedene negative Auswirkungen, die mit großen Reserven natürlicher Ressourcen in einem Land oder einer Region in Verbindung gebracht werden.

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Ressourcenkonflikte

Bei Ressourcenkonflikten geht es entweder um den Zugang oder die Verteilung von natürlichen Ressourcen. Meist überlagern sich diese mit anderen bzw. bilden Ressourcen eine mehr oder weniger versteckte Ursache von Konflikten.

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Ressourcenpolitik in Deutschland

Ressourcenpolitik bezeichnet staatliche Eingriffe in die Beschaffung, Bereitstellung und Verwendung von Ressourcen. Im Inland geht es dabei unter anderem um die Verteilung der Ressourcen zwischen verschiedenen Wirtschaftsbereichen sowie deren effiziente und zunehmend auch umweltschonende Nutzung.

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Rohstoffe in Deutschland

In Deutschland wurden im Jahr 2015 über 40 verschiedene Rohstoffe gefördert, deren ökonomische Wert im Jahr 2015 etwa 13,4 Milliarden Euro betrug.

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Rohstoffproduktivität

Der Indikator Rohstoffproduktivität wird berechnet als Verhältnis von Bruttoinlandsprodukt zu Rohstoffverbrauch und soll als Richtgröße für den Einsatz abiotischer Rohstoffe dienen.

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Rohstoffverbrauch

Der Rohstoffverbrauch liegt in Deutschland seit Jahren weitestgehend konstant bei rund 16,2 Tonnen pro Kopf und Jahr. Das ist mehr als doppelt so viel wie der globale Durchschnitt.

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t

Tiefseebergbau

Tiefseebergbau (oder Meeresbodenbergbau) bezeichnet die Aufsuchung und Förderung mineralischer Bodenschätze auf und unter dem Meeresgrund.

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u

Umsiedlungen

Bergbau ist in Eingriff in Ökosysteme und Kulturlandschaften, aber auch für Menschen sind insbesondere Tagebauvorhaben mit drastischen Konsequenzen verbunden.

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Umweltbundesamt (UBA)

Das Umweltbundesamt ist Deutschlands zentrale Umweltbehörde und hat eine beratende und informierende Funktion für Verbraucher, Unternehmen und politische Entscheidungsträger bezüglich Umweltfragen.

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Umweltverträglichkeitsprüfung

Die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist ein politisches und rechtliches Instrument der Umweltvorsorge. Als nichteigenständiger Bestandteil von Verwaltungsverfahren dient sie dazu, umweltrelevante Vorhaben vor ihrer Zulassung hinsichtlich ihrer möglichen Umweltauswirkungen zu prüfen.

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Urban Mining

Urban Mining (dt. etwa „Städtischer Bergbau“) umfasst die Identifizierung, Quantifizierung sowie technische und wirtschaftliche Erwägungen zur Aufbereitung städtischer Rohstoffvorkommen.

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w

Wasser als Ressource

Prinzipiell ist Wasser unbegrenzt vorhanden, als Teil des Wasserkreislaufes regenerieren sich die Süßwasserreserven kontinuierlich. Doch die Rate dieser Regeneration und damit das sogenannte Wasserdargebot sind begrenzt, z.B. durch Niederschlagsmengen und Filtration im Boden.

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Wirtschaftswachstum und Ressourcen

In Deutschland hat sich in den letzten Jahrzehnten die Ressourceneffizienz zwar erhöht, allerdings weniger stark als die Wirtschaft gewachsen ist. Das Ergebnis: unterm Strich werden mehr Rohstoffe verbraucht.

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z

Zukunftstechnologien und Rohstoffe

Neben Technologien, die mit der Energiewende im engeren Sinne zu tun haben, gibt es eine Vielzahl weiterer sogenannter Zukunftstechnologien, für die in den nächsten Jahren hohe Wachstumsraten erwartet werden.

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