Kreislaufwirtschaft

Dem Konzept der Kreislaufwirtschaft liegt die Tatsache zu Grunde, dass die Ressourcen der Erde begrenzt und dem aktuellen Trend nach in einigen Jahrzehnten oder Jahrhunderten aufgebraucht sein werden (siehe Peak X). Die Produktions- und Konsumptionsprozesse müssen demnach einen Kreislauf bilden, in den so wenig wie möglich neue Ressourcen eingehen und idealerweise keine Abfälle anfallen. Das Gegenteil stellt die Linearwirtschaft dar, bei der Rohstoffe bzw. Produkte nach der Nutzung deponiert oder verbrannt werden.

Wichtige Instrumente einer Kreislaufwirtschaft sind das Recycling und die Kaskadennutzung, bei der ein Rohstoff nacheinander auf mehreren Stufen des Produktionsprozesses eingesetzt wird. Die Nutzung erneuerbarer Energieträger ist eine wichtige Voraussetzung einer Kreislaufwirtschaft, da fossile Energieträger nach der Nutzung unwiederbringlich verloren sind. Die Bestrebungen müssen jedoch darüber hinaus auf alle gesellschaftlichen Bereiche wie Verkehr, Wohnen und Konsumgüter ausgeweitet werden. Ansätze einer Kreislaufwirtschaft sind in Deutschland das Pfandsystem für Getränkeflaschen  sowie Mülltrennung und –recycling der Verpackungsverordnung.