Rohstoffverbrauch

Der Rohstoffverbrauch liegt in Deutschland seit Jahren weitestgehend konstant bei rund 16,2 Tonnen pro Kopf und Jahr. Das ist mehr als doppelt so viel wie der globale Durchschnitt. Etwa 30 Prozent davon ist durch die inländische Rohstoffentnahme, der Rest durch Importe gedeckt. Mit 46 Prozent haben mineralische Rohstoffe den größten Anteil am inländischen Verbrauch, gefolgt von fossilen Energieträgern mit 31 Prozent. Etwa die Hälfte des Rohstoffverbrauchs entfällt auf den privaten Konsum.

Experten gehen davon aus, dass der Rohstoffverbrauch vor allem in den Industrieländern noch weit unterschätzt wird. Materialeinsatz und Energiebedarf importierter Produkte können aufgrund verzweigter Lieferketten und Produktionsverfahren nur grob geschätzt werden. Zudem werden primär die international gehandelten Rohstoffe statistisch erfasst, ein großer Teil der Rohstoffe wird jedoch bereits im Inland verbraucht und deshalb gar nicht berücksichtigt.

 

Externe Links

Bericht des UBA über Verbrauch und Herkunft natürlicher Ressourcen in Deutschland