Bewegung(en)

Murks? Nein danke!

Bewegung für nachhaltige Produktqualität

Die seit Februar 2012 bestehende bürgerschaftliche Bewegung „Murks? Nein danke!“ setzt sich für eine nachhaltige Produktqualität ein und will über geplante Obsoleszenz (Verschleiß, Veralterung) aufklären und diese sichtbar machen. Geplante Obsoleszenz liegt vor, wenn Hersteller Produkte absichtlich so bauen, dass sie kurz nach der Garantiezeit kaputt gehen. Der Initiator Stefan Schridde informiert in seinem Blog auf www.murks-nein-danke.de regelmäßig über geplante Obsoleszenz. Zusätzlich kann jeder „Murks Erlebnisse“ auf der Internetseite melden und über Erfahrungen berichten. Auch Reparaturanleitungen von Experten werden angeboten. Die starke Medienpräsenz von „Murks? Nein danke!“ hat bereits eine breite öffentliche Debatte angestoßen.

Zudem werden positive Beispiele aufgezeigt. Beispielsweise offene Werkstätten, „Repair-Cafés“ Produktempfehlungen und positive Erfahrungen mit Herstellern und Händlern. In Form von Workshops und Seminaren wird ein interaktiver Dialog mit Herstellern und Bildungseinrichtungen forciert, um einen Wandel in Bildung und Produktentwicklung voranzutreiben.

Außerdem setzt sich die Bewegung auch mithilfe von Petitionen und Fachgesprächen für eine Anpassung der Gesetze (z.B. Gewährleistungsrecht) und Kennzeichnungspflichten ein. Schon heute wird das Netzwerk in der EU und weltweit unterstützt. Der Verein Murks? Nein Danke! e.V. ist Keimzelle der Bewegung und freut sich über mehr als 30.000 Fans auf Facebook.