DNR-Mitglieder

Arbeitskreis Feminismus der Naturfreundejugend Berlin

Der Arbeitskreis (AK) Feminismus der Naturfreundejugend Berlin arbeitet vor allem zu Körper- und Geschlechternormen um herrschende Bilder zu stören und aufzubrechen. Durch Thementage, Workshops, Gespräche und Aktionen versuchen sie, „das Potential des Unnormalen, des Monströsen, des Ausgeschlossenen, der Anderen und Dritten herauszufinden“ – inspiriert durch Texte, Bilder, Filme, Musik, Pop+Subkultur, Erfahrungen und Austausch.

Der AK Feminismus hat beispielsweise eine Kampagne, die am Thema „Überforderung“ anknüpft und es zum Ziel hat, (unbezahlte) Reproduktionsarbeit und andere Formen von Arbeiten inner- und außerhalb der Lohnarbeitssphäre (emotional, affektiv, sexuell Arbeiten) sichtbar zu machen. Dafür haben sie eine Plakatreihe entwickelt, welche die Strategien für den Umgang mit Überforderung ironisierend aufgreift, aber auch Tätigkeiten, die oftmals als selbstverständlich angesehen werden und entsprechend wenig Anerkennung erfahren, als Arbeit markiert. Im Rahmen dieser Kampagne ist auch eine Homepage entstanden, die sich auf die Plakatreihe bezieht und auf der wir unsere Positionen noch einmal in Textform ausformulieren. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Idee der Krise, besonders in Bezug auf die Krise der sozialen Reproduktion. Die bisherigen Diskussionen zu diesem Thema haben einige aus dem AK in Zusammenarbeit mit Aktivist*innen aus anderen Zusammenhängen in dem Buch „Die Krise der sozialen Reproduktion - Kritik, Perspektiven, Strategien und Utopien“  festgehalten.


Wer am AK Feminismus Interesse hat, kann sich hier weiter informieren oder sich über ak-feminismus(at)lists.riseup(dot)net an den AK wenden.