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Alle mitnehmen – soziale Ungleichheit überwinden!

Konferenz am 26. September 2016

Die weltweite Ungleichheit nimmt zu. Studien belegen, dass mittlerweile ein Prozent der Menschen der Erde mehr besitzt als die restlichen 99 Prozent. Die sich immer weiter öffnende Schere zwischen Arm und Reich führt dazu, dass Millionen Menschen weiterhin in extremer Armut leben und keinen Zugang zu Schulbildung und grundlegender Gesundheitsfürsorge haben. Auch in Deutschland wächst die soziale Ungleichheit beunruhigend stark: Mittlerweile verfügen 10 Prozent der Haushalte über mehr als die Hälfte des Vermögens im Land.

Die Konferenz „Alle mitnehmen – Soziale Ungleichheit überwinden“ am 26. September 2016 in Berlin  zielte darauf ab in einer breiten zivilgesellschaftlichen Kooperation auszuloten, wie wir gemeinsam zu mehr Gerechtigkeit beitragen können. Die Veranstaltung wurde getragen und durchgeführt von einem breiten Kreis von Verbänden aus den Bereichen Entwicklung, Soziales, Umwelt, Frieden und Transparenz. Die Einladung inklusive Programm können Sie hier runterladen.

Das DNR-Projekt beteiligte sich an der Planung und Konzeption des Worksops "Soziale Ungleichheit überwinden: Ökonomiekritik aus feministischer und degrowth-Perspektive" von 14 bis 16.30 Uhr.

Zum Inhalt: Eine wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik, die auf der Ausbeutung von Mensch und Planet basiert, ist weiterhin Leitbild nationaler wie globaler Entwicklung. Sie trägt weltweit deutlich zur Verstetigung und sogar zur Verschärfung sozialer Ungleichheiten bei. Im Workshop wurden kapitalistische Produktions- und gesellschaftliche Machtverhältnisse diskutiert und alternative Ansätze aus feministischer und degrowth-Perspektive vorgestellt.