Archiv

Konferenzdokumentation: "Die neue Lobby! - Für nachhaltige Gerechtigkeit und gerechte Nachhaltigkeit"

Konferenz am 19.03.15

Nur wenn wir die segmentübergreifende Zusammenarbeit ausweiten und dabei gezielt aus dem bisher Entstandenen lernen, können wir die Transformation hin zu einer nachhaltig gerechten Gesellschaft vorantreiben. Das war das Fazit der Konferenz, zu der der Deutsche Naturschutzring im Rahmen des Projekts ‚Generationengerechtigkeit als sozial-ökologische Herausforderung‘ am 19. März 2015 in Berlin eingeladen hatte.

Zahlreiche Vertreter*innen von Umwelt- und Sozialverbänden, Verwaltung und lokalen zivilgesellschaftlichen Initiativen waren der Einladung des DNR gefolgt, um gemeinsam Schnittmengen zwischen Sozial- und Umweltpolitik zu diskutieren.

Finden Sie hier nun eine Zusammenfassung der zentralen Statements und Ergebnisse des DNR-Workshops:

Vorwort/Begrüßung: Theresa Klostermeyer, DNR

Keynote I: Prof. Dr. Kai Niebert, Präsidium des DNR

Keynote II: Nelly Grotefendt, Forum Umwelt und Entwicklung/ TTIP unfairhandelbar

Dialogforum I: Sozial gerechte Energiewende

Dialogforum II: Gemeinschaftlicher Prozess zum Thema Klimaflucht

Dialogforum III: Gutes Leben und Wachstumsgesellschaft

Dialogforum IV: BNE im BFD verankern

Abschlusspodium: Strategien für eine nachhaltige und gerechte Gesellschaftspolitik

Das Fazit des Abschlusspodiums auf einen Blick:

  • „Den Akteuren, die bereit sind ihre Visionen von einem gesellschaftlichen Wandel in die Öffentlichkeit zu tragen, muss der Rücken gestärkt werden.“
  • Die fortschreitende Spezialisierung und Rationalisierung, sowohl in den Verbänden als auch in Politik und damit vor allem in der Förderlandschaft, muss durch verstärkt fächerübergreifende Arbeit abgelöst werden.
  • „Querdenken kann ein äußerst produktives Mittel sein“
  • Neben offiziellen Strukturen auf das achten was außerhalb der Verbände und Verbände passiert. Es gibt viele lose Strukturen von Menschen, die sich engagieren, Probleme sehen und etwas zu verändern versuchen. Diese müssen auf neue Art und Weise unterstütz werden.
  • Wichtig sei, dass alle und vor allem direkt Betroffene Gehör fänden.
  • „Wir müssen Zuhören und Fragen!“
  • „Menschen die Möglichkeit geben Utopien zu denken, zu leben und multiplizieren
  • Über Fehler reden und aus ihnen lernen.“