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Was passiert bei der AG "Gutes Leben" - Workshop auf dem SOLIKON

Nur wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir die Transformation hin zu einer sozial-ökologisch gerechten Gesellschaft schaffen. Seit 2013 trifft sich also die AG „Gutes Leben“, ein loser Zusammenschluss von Multiplikator*innen aus Jugend-, Sozial-, Umwelt und Kirchenverbänden. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, was Gutes Leben für uns bedeutet und welche Hindernisse diesem im Wege stehen.

Beim letzten Arbeitstreffen wurde beschlossen: Die Gruppe versteht sich als verbandsübergreifende Lernwerkstatt. Zuhören, gegenseitiges Verständnis und Anerkenntnis, Unterstützung bei der jeweiligen Arbeit der Anderen stehen neben dem „voneinander Lernen“ im Mittelpunkt. In den kommenden Monaten sollen gemeinsame Workshops für interessierte Verbandsmitglieder organisiert werden.

Den Anfang hat die AG mit ihrem Vernetzungsworkshop auf dem SOLIKON, dem Kongress für solidarische Ökonomie Mitte September in  Berlin gemacht.

Wieso ist die Suche nach einem sozial und ökologisch gerechten Leben eine Querschnittsaufgabe? Weshalb ergibt es zudem für unsere jeweiligen Ziele Sinn, sich mit alternativen Wirtschaftsformen auseinanderzusetzen? Und warum ist es in diesem Kontext notwendig, die Zusammenarbeit unterschiedlicher zivilgesellschaftlicher Akteure anzustoßen?

Nach drei Kurzinputs von Arbeitsgruppenmitgliedern (Motivation aus Sicht der Umwelt-, Sozial- und Jugendperspektive) konnten die Teilnehmer*innen des Workshops ihre ganz persönlichen Motivation reflektieren und teilen.

Spannend war vor allem die Diskussion über die Frage, inwieweit die Arbeitsgruppe Themen aus dem entwicklungspolitischen Spektrum mitdenkt und welche Rolle die politischen und sozialen Menschenrechtspakte spielen. Genauso spannend war die Anregung eines Teilnehmenden, sich näher mit der Friedensbewegung der 70er Jahre zu beschäftigen. Schließlich seien Themen wie Krieg, Waffenhandel und –export sowie Flucht und Vertreibung genauso aktuell.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden sowie den Veranstalter*innen des SOLIKON.