DBU-Sommerakademie 2019 - Kunststoffe in der Umwelt

(Un-) Vermeidbar? – 17. - 19. Juni in Loccum

Die globale Verbreitung von Kunststoffabfällen und Mikroplastik sind ein wachsendes Problem für unsere Ökosysteme. Ob im Eis der Antarktis, in Gebirgsbächen oder in der Tiefsee – weitab der Zivilisation wird Plastik in der Umwelt inzwischen nachgewiesen. Geht die prognostizierte Entwicklung so weiter, schwimmt im Jahr 2050 mehr Plastik als Fisch im Meer.

Die Einträge von Kunststoffen in die Umwelt müssen deutlich verringert werden. Ansätze dafür bieten sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Eine echte Kreislaufwirtschaft und hochwertiges Recycling etwa können einen Beitrag dazu leisten, dass Kunststoff als wichtiger »Wertstoff« nicht in die Umwelt gelangt. Erste Reduktionsziele sind beschlossen. Die Europäische Kommission hat das Ziel formuliert, dass ab 2030 alle Plastikverpackungen wiederverwertbar sein sollen. Bestimmtes Einweg-Plastik soll EU-weit bis 2021 verboten werden. In Deutschland fordert etwa das neue Verpackungsgesetz strengere Recycling-Quoten.

Gemeinsam mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft wollen wir auf der Sommerakademie Lösungsansätze für einen nachhaltigen Umgang mit Kunststoffen entwickeln und geeignete Umsetzungsstrategien beschreiben. Was können und müssen wir tun, um die Reduktionsziele zu erreichen? Reicht das aus, um den Eintrag von Plastik in die Umwelt im notwendigen Umfang zu reduzieren? Wo liegen erfolgversprechende Ansätze und welchen Beitrag kann etwa auch die DBU zur Problemlösung leisten?

Partner der Sommerakademie sind die Evangelische Akademie Loccum und das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT.

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