Schöne Neue Welt - Das Duell

Zeitreise: Antonio Gramsci vs. Margaret Thatcher

Die Welt verändern, das was das große Thema der „Schönen Neuen Welt“ vor einem Jahr. Die Schöne Neue Welt war eine Zeitreise in die Zukunft, bei der es doch am Ende um die Gegenwart des Jahres 2018 ging. Ein Jahr nach der Reise ins Jahr 2048 haben sich zwei unserer Zeitreisenden, Antonio Gramsci und Margaret Thatcher, die bei der Schönen Neuen Welt präsentierten neun Varianten von Plan A und Plan B gründlich angesehen und ihre eigenen Schlüsse daraus gezogen.

Gramsci hat sich viele Anregungen geholt, wie in den 2020er Jahren die Voraussetzungen für eine utopische Zukunft geschaffen werden können und fasst dies in „Plan A: Wie wir die Welt veränderten“ zusammen. Margaret Thatcher hat sich genau angesehen, wie man die heutigen Grundkonstanten der Politik – die ja maßgeblich auf sie zurückzuführen sind – in den 2020er Jahren weiter durchziehen kann, obwohl immer weniger Leute damit einverstanden sind. So präsentiert sie „Plan B: Wie wir verhinderten, dass ihr die Welt verändert“. Beide Ergebnisse sind in sich schlüssig – und manche Entwicklungen sogar identisch. Aber in einem unterschiedlichen gesellschaftlich-politischen Umfeld kann ein und dasselbe Phänomen völlig andere Konsequenzen haben.

Antonio Gramsci und Margaret Thatcher haben sich vorgenommen, im Dezember 2019 eine erneute Zeitreise anzutreten und sich zu treffen. Sie sind neugierig – und streitlustig. Sie fordern sich gegenseitig heraus. Sie wollen es wissen: Was ist plausibler – Plan A oder Plan B? Anspruchsvoll ist beides: die herrschenden Megatrends zu besiegen, die drohenden Dystopien zu verhindern. Einfach wird das nicht, viel zu viele haben sehr große Interessen daran, dass es so weitergeht wie es seit Jahrzehnten weitergeht. Aber immer mehr Menschen wollen das nicht, längst lehnt eine Mehrheit die Status-Quo-Politik ab: gegen eine Mehrheit diese Trends nochmal 30 Jahre lang durchzuziehen, ist anspruchsvoll, verlangt Profis in der Kunst des Machterhalts, und davon gibt es nur wenige. Gramsci und Thatcher zeigen, was zu tun wäre.

Merken Sie sich heute schon den 05.12.2019 vor, denn wenn sich Thatcher und Gramsci auf der Bühne treffen, wird das kein Kaffeekränzchen, sondern ein Duell. Und damit es spannender wird: Lesen Sie hier schon die Synthese des Plan A , Antonio Gramscis Rückblick darauf „Wie wir die Welt veränderten“ – aber auch die Synthese von Plan B, Margaret Thatchers Rückblick „Wie wir verhinderten, dass ihr die Welt verändert“: www.snw2048.de/dokumentation

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