Gerechter Welthandel statt „Fleisch für Autos“-Deals! Zivilgesellschaftliches Ratschlags-Treffen zum EU-Mercosur-Abkommen

Montag, 10. Februar 2020 | Franz-Mehring-Platz 1, Berlin

Im kommenden Jahr will die EU das geplante Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay abschließen. Dabei liegen die Gefahren auf der Hand: Das Abkommen verfestigt ein Landwirtschaftsmodell, das auf Monokulturen, massiven Pestizideinsatz und globalen Preiskampf setzt, und es begünstigt den klimaschädlichen Autohandel. Es soll abgeschlossen werden, obwohl im Vertragsstaat Brasilien Menschenrechte massiv missachtet, Gewerkschaften bedroht und Amazonaswälder durch Agrarflächen ersetzt werden.

Ebenso wie TTIP oder CETA stellt das EU-Mercosur-Abkommen damit den „Wert“ von Freihandel und blinder Marktöffnung über die Werte von Umwelt- und Klimaschutz, Menschenrechten und Demokratie und schreibt die handelspolitischen Fehlentwicklungen der letzten Jahrzehnte fort.

Gemeinsam wollen wir unsere Kritik am EU-Mercosur-Abkommen und der aktuellen Handelspolitik von EU und Bundesregierung zum Ausdruck bringen, unsere Kräfte bündeln, uns vernetzen und Strategien des Widerstands entwerfen. Daher lädt das Netzwerk Gerechter Welthandel alle zivilgesellschaftlichen Akteure zu einem Vernetzungs- und Strategietreffen ein.

Nähere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.