Online-Konferenzreihe

Umkämpfte Natur: Landnutzung, Klimaschutz und neue Gentechnologien

24.09., 15.10., 29.10. und 18.11.2020 | Online-Veranstaltung

Es geht um weit mehr als den Klimawandel: Die Forschung diagnostiziert eine dramatische Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen auf der Erde und warnt vor einem 6. Massensterben. Schon im Jahr 2010 hatte sich die internationale Staatengemeinschaft im Rahmen der UN-Konvention über Biologische Vielfalt (CBD) dazu verpflichtet, den globalen Verlust der Biodiversität bis 2020 zu stoppen. Dieses Ziel wurde nicht nur verfehlt, das weltweite Artensterben hat sich sogar noch beschleunigt.

Die nächste Vertragsstaatenkonferenz der CBD (COP 15), verschoben auf 2021, ist daher von enormer Bedeutung: Die internationale Biodiversitätspolitik muss einen neuen Rahmen und neue Ziele beschließen. Doch das Konfliktpotenzial ist groß und die Gemengelage vielfältig. Es gibt sehr unterschiedliche Interessen im Hinblick auf den Schutz, die Nutzung und Vermarktung der biologischen Vielfalt. Im Zentrum stehen dabei zum einen Fragen der Landnutzung und des Zugangs zu natürlichen Ressourcen und zum anderen Fragen der Technikfolgenabschätzung und Regulierung.

Die gemeinsam von Brot für die Welt, Heinrich-Böll-Stiftung, Save Our Seeds und dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika (FDCL) durchgeführte Veranstaltungsreihe wird vor diesem Hintergrund vor allem Themenkomplexe in den Blick nehmen, die in klassischen Naturschutzdebatten oft wenig Beachtung finden. In diesem Kontext befassen wir uns auch mit der Frage politischer Einflussnahme auf die CBD und den Möglichkeiten und Hindernissen zivilgesellschaftlichen Engagements. Die insgesamt vier Online-Konferenzen finden auf Deutsch, Englisch und Spanisch statt.

Übersicht der einzelnen Veranstaltungen

(Text: FDCL)