Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt)

1922 als Bund gegen die Vivisektion und seit 1952 als neu gegründeter Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) setzt sich die Organisation täglich im In- und Ausland für den Tierschutz ein. Zum bmt gehören bundesweit neben zehn Geschäftsstellen elf Tierheime und ein Tierschutzzentrum.

Aktuell sind rund 15.000 Mitglieder in dem Verein engagiert. Weitere Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen und erhalten viermal pro Jahr das Magazin „Das Recht der Tiere“.

Aufgaben & Erfolge

Der Bmt setzt sich für die Abschaffung der Tierversuche, die Abschaffung tierquälerischer Massentierhaltung und der Tiertransporte, die Einführung des Tierschutzes als Unterrichtsfach, das Verbot der Genmanipulation an Tieren und der Patentierung von Lebewesen, die Abschaffung der gewerblichen Ein- und Ausfuhr, Zucht und Vermarktung von Tieren heimischer und exotischer Arten sowie die Abschaffung aller tierschutzwidrigen Formen der Jagd und Fischerei im In- und Ausland ein.

Mit Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit wird auf die Gesetzgebung Einfluss genommen. Weniger Tierversuche und das Abschaffen der Jagd gehören zu den Zielen des Vereins. Zusammen mit anderen Organisationen unterstützt der bmt verschiedenste Kampagnen, darunter „Welpen sind keine Ware“.

Zu den großen Erfolgen zählt auch, dass der bmt zur verbesserten Rechtsstellung des Tieres im bürgerlichen Gesetzbuch beigetragen hat. Das Tier als Mitgeschöpf ist keine Sache mehr und steht unter dem Schutz besonderer Gesetze. Erfolgreich war die Organisation auch beim Verbot der Ausbildung von Jagdhunden an der lebenden Ente, dem Verbot der Setzkescherhälterung lebender Fische sowie der Aufnahme des Tierschutzes in einzelne Landesverfassungen.