Schatzmeister: Sebastian Schönauer

„Der DNR muss sich zu einem schlagkräftigen Lobbyverband der Naturschutzverbände entwickeln.“

Sebastian Schönauer gehört dem DNR – Präsidium seit 7 Jahren an und bekleidet seit der Wahl vom 28.11.2015 das Amt des Schatzmeisters und ist darüber hinaus der Vertreter des DNR Präsidiums im Leitungskreis des Forums Umwelt und Entwicklung, das die im Forum mitarbeitenden Umwelt- und Entwicklungsorganisationen repräsentiert und dessen politisches Leitungsgremium ist.

Der studierte Pädagoge, war bis zur Pensionierung Schulleiter und Konrektor. Er ist seit 37 Jahren ehrenamtlich aktiv im Naturschutz tätig und seit 23 Jahren stellvertretender Landesvorsitzender des BUND Naturschutz in Bayern e.V., der mit 220 000 Mitgliedern der größte Naturschutzverband Bayerns ist. Sebastian Schönauer ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats im BUND, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und seit 1993 Sprecher dessen Arbeitskreises Wasser.

Als Landesvorsitzender der Interessengemeinschaft Kommunale Trinkwasserversorgung in Bayern – IKT - entwickelte er seit Mitte der 1980er Jahre Lösungen zum Erhalt dezentraler und eigenständiger Trinkwasserversorgungen. Als Sprecher des BUND-Arbeitskreises Wasser kämpft er in Zusammenarbeit mit einem europaweiten Bündnis www.right2water.eu aus Naturschutz- und Umweltverbänden, der Gewerkschaft Verdi bis hin zur Allianz der öffentlichen Wasserwerke – AÖW – gegen die "Liberalisierung" des Wassermarktes.

Das Attac-Mitglied kämpft seit der Gründung der Initiative gegen TTIP auch in Vorträgen und Diskussionen aktiv gegen die Aushebelung unserer Demokratie durch private Schiedsgerichte oder regulatorische Gesetzeskontrolle, die den Abbau sozialer Rechte, kultureller Errungenschaften und ökologischer Standards zur Folge hätten.

"Der DNR muss die wichtigen Fragen der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen in die Mitgliedsverbände hineintragen", sagt Sebastian Schönauer. "Die gemeinsam gefundenen Forderungen müssen über die vielfältigen Möglichkeiten der innerverbandlichen Kommunikation an die Millionen Mitglieder herangetragen und mit ihnen diskutiert werden."