Vizepräsident: Leif Miller

Leif Miller kommt aus der Umweltbewegung der ehemaligen DDR. Seit 1978 engagiert er sich bei der Gesellschaft für Natur und Umwelt (GNU), Fachgruppe Ornithologie, und im Naturschutzaktiv Lichtenberg.

1985 legte er seine Prüfung zum wissenschaftlichen Vogelberinger ab und absolvierte 1986 ein Praktikum an der Vogelwarte Hiddensee (Universität Greifswald). 1989/90 hat er die GRÜNE LIGA als Netzwerk ökologischer Bewegung mitbegründet. Die GRÜNE LIGA entstand aus dem Bestreben, die Breite der "Umweltszene" aus der DDR unter ein gemeinsames Dach zu stellen.
Aktiv war er im Sommer 1990 am Aufbau und der Organisation der GRÜNEN LIGA in Berlin beteiligt. Leif Miller ist seit 1991 Geschäftsführer und seit 2001 ehrenamtlicher Landesvorsitzender der GRÜNEN LIGA LV Berlin e.V.

Im August 1994 wurde er Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Naturschutz Berlin. Von Oktober 1994 bis Juni 1995 leitete L. Miller das Kooperationsprojekt von DNR und GRÜNE LIGA Berlin e.V., das KLIMA- FORUM '95 - Informations- und Koordinierungsstelle der deutschen Verbände zum UN-Klimagipfel Berlin 1995.

Seit 2005 ist Leif Miller Geschäftsführer des NABU-Bundesverbandes. Zuvor war er Leiter der Bundesvertretung Berlin und ab Februar 2004 politischer Bundesgeschäftsführer des NABU. Im Dezember 2000 wurde er zum 2. Vizepräsidenten und im Dezember 2012 zum 1. Vizepräsidenten des Deutschen Naturschutzrings (DNR) gewählt.

Leif Miller will sein Augenmerk darauf richten, daß die Koordinierungs-, Dienstleistungs- und Servicefunktionen des DNR erheblich ausgebaut werden. Vor allem setzt er auf eine verstärkte Kooperation - statt Konfrontation - unter den Umweltverbänden. Denn in Zeiten, wo Umweltschutz immer weniger auf der Tagesordnung steht, kann man nur gemeinsam den Weg ins 21. Jahrhundert beschreiten.

Drei spezifische Interessengruppen möchte er im DNR in besonderem Maße vertreten:

  • Die regionalen ostdeutschen Gruppen mit ihren spezifischen Problemen;
  • die vielen kleinen Mitgliedsverbände im DNR (u.a. Bürgerinitiativen) und schließlich
  • die junge Generation.