DNR-Newsletter
Einmal im Monat beleuchtet das Redaktionsteam des Deutschen Naturschutzrings ein Schwerpunktthema. Ob Atommüll, Wasserstoff, Wald, Mobilität, Klimaschutz, Landwirtschaft, Energie, Biodiversität, Umweltpolitik - so können Sie sich über aktuelle und relevante Umweltthemen informieren. Zum kostenlosen Abonnement geht es hier.
Ausgabe 04/26: Für eine starke Natur: Reden Sie mit beim Nationalen Wiederherstellungsplan
Nach gut einem Jahr fällt die Bilanz der Bundesregierung aus umweltpolitischer Sicht mager aus. Vor allem die Energie- und die Wärmewende werden ausgebremst oder sogar zurückgedreht. Der DNR spricht sich – ebenso wie viele seiner Mitglieder – dafür aus, die Vorhaben der Regierung grundlegend zu überarbeiten, da sie klimaschädlich und sozial ungerecht seien. Hoffnung weckt der Nationale Wiederherstellungsplan des Bundesumweltministeriums. Hier können sich alle, die die Natur erhalten wollen, einbringen und Vorschläge machen, wie unsere Lebensgrundlage bewahrt werden kann. Mehr dazu im Thema im Fokus und unter Mitmachen und informieren.

Ausgabe 03/26: Demokratie ist das Rückgrat für den Umweltschutz
Gegen Bestrebungen seitens der Bundesregierung, die Energiewende auszubremsen, sprechen sich der DNR und viele seiner Mitgliedorganisationen aus und präsentieren Vorschläge, wie die Energiepolitik wieder auf Ökokurs zu bringen ist. Neben wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Instabilität hat die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zur Folge, dass die Demokratie in Schieflage gerät. Aber aus Sicht von Umweltorganisationen kann nur in einer stabilen freiheitlichen Demokratie auch die Natur auf unserem Planeten geschützt und bewahrt werden. Diese Demokratie zu verteidigen, sei unsere historische Pflicht, mahnt unser Autor des Themas im Fokus.

Ausgabe 02/26: Wie das Umweltverbandsklagerecht unsere Biodiversität schützt
Im März hat die Bundesregierung ihr Klimaschutzprogramm vorgestellt, mit dem schrittweise bis 2045 Klimaneutralität erreicht werden soll. Der DNR und zahlreiche Umweltorganisationen befürchten, dass die Vorschläge nicht ausreichen, um dieses Ziel zu schaffen. Unter anderem dafür ist es wichtig, das Verbandsklagerecht in Umweltangelegenheiten zu bewahren. Im Fokus des Newsletters steht die Umweltverbandsklage und welche Rolle die Zivilgesellschaft dabei für Umwelt und Naturschutz spielt. Unsere Autorin beschreibt den aktuellen Stand der Aarhus Konvention und wie weit diese in Deutschland umgesetzt ist.

Ausgabe 01/26: DNT: Neue Initiativen für den Naturschutz vorgestellt
Im Fokus des ersten Newsletter in neuem Design steht der Deutsche Naturschutztag im März. Unter dem Motto Natur - Mensch - Zukunft tauschen sich hier Menschen aus, die sich beruflich oder ehrenamtlich für den Naturschutz einsetzen. Auf dem Kongress begegnen sich Vertreter*innen aus Politik und Praxis, junge Engagierte treffen erfahrene Fachleute aus Natur-, Tier- und Umweltschutz sowie der Landschaftspflege. Unsere Autor*innen beleuchten, welche Strategien und Instrumente es für ein zukunftsfähiges Ernährungssystem braucht und wie Moorschutz und damit Klima- und Artenschutz gelingen kann.

Schwerpunkt 12/25: Junge Umweltaktive haben das Wort
Die Advents- und Weihnachtstage und der Jahreswechsel sind für viele eine Zeit der Hoffnung. Wir haben Menschen aus unseren Jugendumweltverbänden gefragt, was sie sich am sehnlichsten für die Zukunft erhoffen. Lesen Sie im Schwerpunkt, was auf der Wunschliste steht.

Schwerpunkt 11/25: Zauberformel Bürokratieabbau
Um die Klimaneutralität voranzubringen, wird immer wieder der Abbau von Bürokratie als das Mittel der Wahl gepriesen. Unnötige Bürokratie koste Zeit, hemme die Transformation und bremse die Wirtschaft, heißt es zur Begründung. Umwelt- und Naturschutzorganisationen sehen die zahlreichen Pläne zur Gesetzesvereinfachung in Deutschland und der EU jedoch kritisch. Sie befürchten, dass beschleunigte Planungs- und Genehmigungsverfahren auf Kosten der Umwelt gehen und der sozial gerechte, ökologische Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft auf der Strecke bleibt. Dabei ist der Abbau bürokratischer Regeln auch für die Umwelt nicht per se schlecht. Es kommt darauf an, ihn gut zu machen. Lesen Sie im Schwerpunkt unseres heutigen Newsletters verschiedene Beiträge über Chancen und Risiken von Bürokratieabbau und beschleunigter Planung.

Schwerpunkt 10/25: Kreislaufwirtschaft
Im inhaltlichen Schwerpunkt dieser Ausgabe geht es um eine zentrale Zukunftsfrage: Wie gelingt der Wandel zu einer ressourcenschonenden Wirtschaftsweise? Die EU plant ein neues Kreislaufwirtschaftsgesetz, die Bundesregierung hat eine nationale Strategie verabschiedet – doch konkrete Umsetzungsschritte lassen auf sich warten. Dabei ist klar: Weniger Abfall, längere Nutzung von Produkten und mehr Reparaturmöglichkeiten sind entscheidend für den Schutz unserer Lebensgrundlagen. Drei Fachbeiträge im Newsletter zeigen, wie dieser Wandel konkret aussehen kann – und was jetzt politisch nötig ist.

Schwerpunkt 07/25: Lebenselixier Wasser
Alles Leben auf unserem Planeten hängt von Wasser ab. Doch durch die Klimakrise geraten die Wasserkreisläufe weltweit durcheinander – mit der Folge von Starkregen oder Dürreperioden. So auch in diesem Sommer: Außergewöhnlich hohe Temperaturen machten den Juni 2025 zum heißesten in Westeuropa seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und auch in Südeuropa, Großbritannien, Südskandinavien und Teilen Russlands war es deutlich zu trocken. Dagegen verzeichneten Länder wie Island, Irland und Dänemark überdurchschnittlich viel Niederschlag. Im Schwerpunkt des Newsletters beschäftigen wir uns daher mit dem Thema Wasser. Gemeinsam mit Expert*innen beleuchten wir praktikable Lösungsansätze für Städte und Natur und stellen Ihnen Konzepte für ein zukunftstaugliches Wassermanagement vor.

Schwerpunkt 06/25: Klimaschutz als Sicherheitsfrage
Die Klimakrise verschärft Konflikte, destabilisiert Gesellschaften und beeinträchtigt Frieden und Stabilität auf der ganzen Welt. Sowohl für die nationale als auch die weltweite Sicherheit ist daher der Klimaschutz von entscheidender Bedeutung. Was ist erforderlich, um klimabezogene Risiken zu anzugehen? Im Schwerpunkt des Newsletter geht es um Fragen der Sicherheitspolitik, Ernährungssicherung und Katastrophenschutz in der Klimakrise.

Schwerpunkt 05/25: Wie weiter mit der Umweltpolitik in der neuen Legislatur?
Die neue Bundesregierung ist im Amt, das Umweltministerium heißt künftig: Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, kurz: BMUKN. Damit sind Klimaschutz und der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen unter einem Dach. Bei den politischen Zukunftsvorhaben der schwarz-roten Koalition stehen Klima- und Umweltschutz aber nur unter „ferner liefen“. Die Autor*innen des Schwerpunkts fragen, wie es in der neuen Legislatur weitergeht mit dem Naturschutz, der Wärmewende, der Mobilität.

Schwerpunkt 4/25: Zivilgesellschaft stärken–Demokratie stärken
Neben der gewählten Volksvertretung ist auch die Zivilgesellschaft gefordert, für unsere Demokratie einzustehen, sie zu bewahren. Dafür muss und darf sie sich politisch einmischen. Das bestätigt auch eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs, wonach gemeinnützige Organisationen politisch aktiv sein und zu tagespolitischen Themen Stellung nehmen dürfen. Im Schwerpunkt des Newsletters geht es darum, welche juristischen Rahmenbedingungen für NGOs gelten, wie es um das Gemeinnützigkeitsrecht steht und welche finanziellen Fördermöglichkeiten es für sie gibt, damit sie weiterhin ihre Arbeit ausüben können

Schwerpunkt 3/25: Populismus und Desinformation
Gerüchte sind seit jeher beliebt in der menschlichen Kommunikation. Sie wecken Neugier und Aufmerksamkeit, schaffen ein Gefühl der Übereinkunft. Die moderne Gerüchteküche hat durch den digitalen Raum und soziale Medien eine enorme Reichweite, kann aber durch die Verbreitung von falschen Informationen großen Schaden anrichten. Im Schwerpunkt des Newsletters beleuchten wir, welche Instrumente der Desinformation es gibt, wie wir sie durchschauen und uns dagegen schützen können.

Schwerpunkt 12/24: Naturbasierte Lösungen für den Klima- und Artenschutz
Im Schwerpunkt dieses Newsletters geht es um naturbasierte Lösungen zur Klimaanpassung. Sie gelten als Königsweg zur Bewältigung der Klima- und Biodiversitätskrise. So können zum Beispiel nasse Moore, klimaresiliente Bäume oder Schwammstädte den grünen Umbau vorantreiben, sie sind aber kein Ersatz für den erforderlichen raschen Ausstieg aus der fossilen Energie. Und die Maßnahmen dafür müssen ausreichend finanziert werden. Wie das gehen kann, beschreiben die Autor*innen und der Interviewpartner des Schwerpunkts.

Schwerpunkt 11/24: Eine Welt ohne Plastik
Ende November verhandeln die Vereinten Nationen in Südkorea über ein globales Plastikabkommen. Inzwischen übersteigt das Gewicht des produzierten Plastiks das Gewicht aller Menschen und Tieren auf unserem Planeten, und ein weiteres Wachstum der Plastikproduktion wird prognostiziert. Manche Wissenschaftler*innen sprechen bereits vom Plastozän. „Geht es auch ohne Plastik?“, wollen wir von unseren Autor*innen und der Interviewpartnerin im Newsletter-Schwerpunkt wissen.

Schwerpunkt 10/24: Chancen und Risiken der Digitalisierung
Digitalisierung und Künstliche Intelligenz können den Zustand der Umwelt verbessern, aber sie benötigen auch enorm viel Ressourcen und Energie. Es ist wichtig, potenzielle Risiken für Natur und Umwelt im Blick zu behalten und Regeln festzulegen. Dann kann die KI zum Chancentreiber von Wohlstand, Gerechtigkeit und Umwelt werden. Die Autor*innen und Interviewpartner*innen unseres Schwerpunkts betrachten die Entwicklung aus unterschiedlichen Perspektiven, nehmen uns mit in die Luft, tauchen ein in die Unterwasserwelt, machen sich mit dem Bus auf, um Wissen zu vermitteln, bewerten die EU-Regeln zur KI und zeigen, wie die Zivilgesellschaft sich einbringt.

Schwerpunkt 09/24: Naturschutz kennt keine Grenzen
Unter dem Titel „Europa natürlich verbunden“ findet im September der 37. Deutsche Naturschutztag statt. Die Autor*innen unseres Schwerpunkts blicken aus diesem Anlass über den geografischen Tellerrand und berichten über Herausforderungen und Lösungen für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Es geht um die Wiederherstellung der Natur, ökologische Nutzung von Flächen, um das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz, den Mangel und den Überfluss von Wasser.

Schwerpunkt 07/24: Nachhaltig Reisen
Im Schwerpunkt dieser Ausgabe gehen die Autor*innen der Frage nach: Kann man heute noch mit gutem Gewissen in die Ferne schweifen? Sie analysieren die trotz zahlreicher Krisen ungebrochene Reiselust der Bundesbürger*innen, empfehlen Wandern als umweltverträgliche Reiseform, zeigen, wie der Fremdenverkehr Natur und Mensch gleichermaßen gerecht werden und wie nachhaltiger Tourismus in den Alpen gelingen kann.

Schwerpunkt 06/24: Umweltbildung für eine bessere Zukunft
Die Autor*innen und die Interviewpartnerin unseres Schwerpunkts geben Antworten auf Fragen, wie es durch Bildung für nachhaltige Entwicklung gelingen kann, strukturelle Veränderungen anzustoßen, und welche Rolle kollektives Agieren dabei spielt. Welche Bildungsmaßnahmen braucht es, um Menschen zu befähigen, sich einzumischen und mitzubestimmen? Bereits die Kleinsten unserer Gesellschaft wirken dabei mit und leisten im besten Fall später im Beruf weiter ihren Beitrag für eine nachhaltige Welt.

Schwerpunkt 05/24: Wir haben die Wahl
Die Wahlen zum EU-Parlament am 9. Juni sind Thema des Schwerpunkts in diesem Newsletter. Unsere Autoren und die Interviewpartner*in widmen sich Fragen wie: Wo stehen wir beim europäischen Green Deal? Welches Politikverständnis haben junge Europäer*innen und über welche Kanäle sind sie am besten zu erreichen? Wie bewahren wir ein demokratisch starkes Europa und eine Umwelt, die auch in Zukunft noch lebenswert ist? Und wie sähe die Situation für Natur, die biologische Vielfalt, den Umweltschutz in der EU aus, wenn umweltfreundlichere Kräfte die Mehrheit im EU-Parlament erlangen?

Schwerpunkt 04/24: Gesundheit in der Klimakrise
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezeichnet den „Klimawandel als die größte Gesundheitsbedrohung für die Menschheit“. Und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat am 9. April ein bedeutendes Urteil für den Klimaschutz gefällt: Demnach verstoßen Staaten gegen Menschenrechte, wenn sie zu wenig für den Klimaschutz tun. Um den Zusammenhang zwischen gesundheitspolitischen und ökologischen Herausforderungen geht es im aktuellen Schwerpunkt. Die Autor*innen und die Interviewpartnerin berichten über das Menschenrecht auf eine gesunde Umwelt, den One-Health-Ansatz oder die Planetare Gesundheit.

Schwerpunkt 03/24: Transformation ist machbar
Ohne Investitionen oder ein Sondervermögen für Transformation kann der Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft nicht gelingen. Damit die notwendige Kehrtwende keine Fiktion bleibt, braucht es eine strukturelle Kursänderung. Konkrete Lösungsvorschläge – etwa das Ende der Schuldenbremse oder die Reform der Erbschaftssteuer – sowie eine Vision des Machbaren präsentieren die Autorinnen des Schwerpunkts. Unser Interviewpartner betont, die soziale Dimension des Wandels stärker zu berücksichtigen.

Schwerpunkt 02/24: Rechtspopulismus im Umwelt- und Naturschutz
Die AfD befindet sich im Umfragehoch – in Sachsen, Thüringen und Brandenburg gibt es dieses Jahr Landtagswahlen, im Juni wird ein neues EU-Parlament gewählt. Gleichzeitig stehen in Deutschland zahlreiche Kommunalwahlen an. Die lokalen Entscheidungen dort beeinflussen grundlegend die Umsetzung von Gesellschafts- und Umweltpolitik. Und sie bieten die Chance, sich rechten Tendenzen entgegenzustellen. Wie der Rechtsruck in Sachen Umwelt gestoppt werden kann, darüber berichten die Autor*innen und die Interviewpartnerin des Schwerpunkts.

Schwerpunkt 12/23: Klimakrise macht keine Pause
Acht Jahre nach Abschluss des Pariser Klimaabkommens beraten die Vertragsstaaten der Vereinten Nationen auf dem UN-Klimagipfel in Dubai über Wege, wie das 1,5-Grad-Ziel noch umgesetzt werden kann. In Deutschland ringt die Regierung um die Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen und deren Akzeptanz in der Bevölkerung. Über Vorschläge dazu – etwa das Klimageld oder Entlastungen bei der Stromsteuer – und das Klimaschutzgesetz berichten die Autorinnen und der Interviewpartner unseres Schwerpunkts.

Schwerpunkt 11/23: Halbzeit der Ampelregierung
Vor der zweiten Halbzeit steht es unentschieden für den Umwelt- und Klimaschutz. Wenn das Team „Fortschritt“ noch einen Erfolg für die Umwelt erringen will, muss es jetzt in die Offensive gehen – für ein Ergebnis, das Hoffnung macht auf den Erhalt der Natur und damit auf die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen. Wie das Spiel noch gedreht werden kann für eine echte sozial-ökologische Transformation, die Mobilitätswende sowie für eine umweltgerechte Bau- und Wohnungspolitik, ist Thema unseres Schwerpunkts.
