Die EU zukunftsfähig machen

Was wir und unsere Mitglieder vom Europäischen Green Deal erwarten

Im Dezember 2019 stellte die EU-Kommission den Europäischen Green Deal (EGD) vor. Er bezeichnet die neue Wachstumsstrategie, mit der der Übergang zu einer ressourceneffizienten, wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Wirtschaft gelingen soll. Unter dem Eindruck der Coronakrise soll er zudem die europäischen Volkswirtschaften und Gesellschaften krisenfester machen.

Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung, Industriestrategie, Finanzpolitik, schadstofffreie Umwelt: Der Deutsche Naturschutzring und seine Mitglieder haben insgesamt sieben umfangreiche Forderungspapiere zu zentralen Aspekten des EGD erarbeitet, die an dieser Stelle nach und nach veröffentlicht werden:

Für den Schutz von Umwelt und Biodiversität sowie für ein nachhaltiges Lebensmittelsystem

22.10.2020 - Mit dem Maßnahmenbündel aus Biodiversitätsstrategie 2030, Farm-to-Fork-Strategie, Renaturierungsinitiative, Bodenschutzstrategie, Regulierung des Arten- und Wildtierhandels, Waldstrategie uvm. sowie der angemessenen Finanzierung muss die EU-Kommission für den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen sorgen, fordern zahlreiche Umwelt- und Naturschutzorganisationen unter dem Dach des DNR.

Mehr lesen

Verpflichtende Nachhaltigkeit in allen Politikbereichen

09.10.2020 - Die UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) müssen mit dem Green Deal, dem 8. Umweltaktionsprogramm, der Agenda für bessere Rechtsetzung und dem Europäischen Semester verknüpft werden. Umweltorganisationen verlangen eine übergreifende Strategie für die Umsetzung der SDGs.

Mehr lesen

Finanzierung des nachhaltigen Wandels

25.09.2020 - Mehrjahreshaushalt 2021-2027, Corona-Wiederaufbaufonds, der Investitionsplan für den Green Deal, der Fonds für einen gerechten Übergang, eine grüne Taxonomie: Deutsche Umweltverbände fordern eine konsequente Finanzierung des grünen Wandels. Jeder Euro muss ins Morgen statt ins Gestern fließen.

Mehr lesen