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Dachverband der deutschen Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen

Trägerschaften

Der Deutsche Naturschutzring e.V. ist Rechtsträger für das Forum Umwelt und Entwicklung, die Kampagne „Meine Landwirtschaft“ sowie für die zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende.

Forum Umwelt und Entwicklung

Forujm Umwelt und Entwicklung

Das Forum Umwelt und Entwicklung wurde 1992 nach der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung gegründet und koordiniert die Aktivitäten von rund 40 deutschen Nichtregierungsorganisationen in internationalen Politikprozessen zu nachhaltiger Entwicklung. Hierzu gehören unter anderem die Auseinandersetzung mit internationaler Handelspolitik, die Begleitung des Post-2015-Prozesses zur Formulierung neuer Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsziele sowie ein Verbändeprojekt zur Waldpolitik. Weitere Themen sind Landwirtschaft und Ernährung, Biologische Vielfalt, Meere, Wasser, Geschlechterperspektiven als Querschnittsthema in Umwelt-, Entwicklungs- und Nachhaltigkeitspolitik sowie Klima und Energie.

Das Forum Umwelt und Entwicklung unterhält Kontakte zu Organisationen aus Entwicklungsländern und stimmt sich mit internationalen Verbänden für gemeinsame Aktionen ab. Es begleitet auf UN-Ebene die nach Rio weiterlaufenden internationalen Arbeiten zu Umwelt und Entwicklung.

Eine der Hauptaufgaben des Forum ist es, der deutschen Öffentlichkeit den Zusammenhang zwischen Umwelt und Entwicklung zu verdeutlichen. Das geht einher mit der Bemühung für eine Änderung der verschwenderischen Wirtschafts- und Lebensweise in den industrialisierten Ländern einzutreten. Diese zerstören die natürlichen Lebensgrundlagen und berauben Millionen Menschen, insbesondere in den Ländern des Südens, ihrer Lebenschancen.

Die Projektstelle wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) finanziell gefördert.

Kampagne "Meine Landwirtschaft"

Kampagne "Meine Landwirtschaft"

Die Kampagne „Meine Landwirtschaft“ ist ein breiter, gesellschaftlicher Zusammenschluss von rund 60 Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt-, Natur-, Tier- und Verbraucher*innenschutz sowie der Entwicklungszusammenarbeit. Gemeinsames Anliegen des Bündnisses, das im Jahr 2010 ins Leben gerufen wurde, ist das Engagement für eine faire und nachhaltige Landwirtschaft, in der Tiere artgerecht gehalten werden, die Umwelt und das Klima geschützt werden und Bäuerinnen und Bauern gut von ihren Erzeugnissen leben können.

Meine Landwirtschaft hat sich dabei zu einer starken Stimme dieser Bewegung entwickelt: sie informiert über Themen rund um zukunftsfähige Landwirtschaft und gutes Essen, fördert den Dialog zwischen Erzeuger*innen und Konsument*innen und setzt durch Aktionen, Kongresse und Diskussionsveranstaltungen ein politisches Zeichen.

Im Jahr 2011 hat die Kampagne "Meine Landwirtschaft" die Demonstrationen unter dem Motto "Wir haben es satt!" ins Leben gerufen. Seither gehen jährlich Tausende Menschen zum Auftakt der weltgrößten Agrarmesse "Grüne Woche" für bäuerliche Betriebe und eine ökologischere Landwirtschaft in Berlin auf die Straße.

Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende

Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende

Seit Mai 2020 ist der DNR Rechtsträger für die Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende. Sie ist ein vielfältiges Netzwerk aus Umwelt- und Sozialverbänden sowie nachhaltigkeitsorientierten wissenschaftlichen Einrichtungen.

Die Plattform unterstützt Organisationen der Zivilgesellschaft, um aktiv die Forschungs- und Innovationspolitik mitzugestalten. Eine Aufgabe ist es, die Diskussion von Themen und Schwerpunkten der Forschungs- und Innovationspolitik innerhalb der Zivilgesellschaft zu befördern. Die Plattform begleitet die Forschungs- und Innovationspolitik aus einer transdisziplinären Perspektive und arbeitet als Praxispartner aktiv in transdisziplinären Forschungsprojekten mit.

Netzwerkmitglieder sind Bund für Umwelt und Natur (BUND), Deutscher Naturschutzring (DNR), Deutsche Umwelthilfe (DUH) und Naturschutzbund Deutschland (NABU). Partnerorganisationen sind die Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege (BAGFW), das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE), der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), das Ecological Research Network (Ecornet) und die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW).