Arbeitsmethoden im Zeitenwandel

Schon in den Anfangszeiten war die Arbeit des Deutschen Naturschutzrings durch Schriftverkehr geprägt. Ohne Computer und Kopierer. Mechanische Schreibmaschinen, Kohlepapier und selbst gesetzte Stempel erleichterten die Arbeit.

Noch heute sitzen Mitarbeiter*innen zusammen und tüten Briefe ein, zum Beispiel wenn die jährliche Mitgliederversammlung ansteht. Nur die Aufschrift der Stempel hat sich geändert.

Auch wenn es noch keine Smartphones griffbereit in der Hosentasche gab: Die Schönheit und Zerbrechlichkeit der Natur, der alltägliche Kampf für ihren Schutz - all das konnte visualisiert werden, zum Beispiel mit Hilfe von Dias. Wer wollte, konnte die Dias ausleihen.

Heute bricht manch einer unter der Vielzahl von E-Mails zusammen, die tagtäglich Eingang ins Postfach finden. Aber als die Daten noch zu Fuß per Diskette übergeben oder Sicherheitskopien gemacht werden mussten, war auch das eine oder andere Mal Stress angesagt...

Längst läuft die Verwaltung der knapp hundert Mitgliedsverbände des Deutschen Naturschutzrings digital. Analoge Karteischränke finden sich unserer "Schatzrumpelkammer" aber auch noch.

Und heute? Ist die Geschäftsstelle des DNR selbstverständlich auf der Höhe der Zeit. Nicht mal die Coronakrise konnte das Team des Dachverbandes am Arbeiten für Natur-, Umwelt- und Tierschutz, als Service- und Koordinationsstelle für unsere Mitgliedsverbände und an der Vermittlung an der Schnittstelle zwischen Zivilgesellschaft und Politik hindern.