Trägerschaften

Forum Umwelt und Entwicklung

Die beim Deutschen Naturschutzring angesiedelte Projektstelle des Forums Umwelt und Entwicklung ist eine gemeinsame Initiative von entwicklungspolitischen Organisationen und Umweltverbänden.

Die Projektstelle bearbeitet alle Themen der von der UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung (UNCED) 1992 beschlossenen Agenda 21 und koordiniert die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Mitgliedsorganisationen sowie die themenspezifischen Arbeitsgruppen im Forum Umwelt und Entwicklung. Hierzu gehören unter anderem die Auseinandersetzung mit internationaler Handelspolitik, die Begleitung des Post-2015-Prozesses zur Formulierung neuer Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsziele sowie ein Verbändeprojekt zur Waldpolitik. Weitere Themen sind Landwirtschaft und Ernährung, Biologische Vielfalt, Meere, Wasser, Geschlechterperspektiven als Querschnittsthema in Umwelt-, Entwicklungs- und Nachhaltigkeitspolitik sowie Klima und Energie. Die Projektstelle wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) finanziell gefördert.

Kampagne Meine Landwirtschaft

Die Kampagne ist ein Projekt des Forums Umwelt & Entwicklung unter der Rechtsträgerschaft des Deutschen Naturschutzrings. 50 Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt-, Natur-, Tier- und Verbraucher*innenschutz sowie Entwicklungszusammenarbeit haben sich zu einem breiten, gesellschaftlichen Bündnis zusammengeschlossen.

Seit 2010 setzen sich diese gemeinsam für eine Agrarwende ein, hin zu einer bäuerlich-ökologischeren und damit einer sozialen, tier- und umweltfreundlichen Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion in Deutschland und weltweit.

Meine Landwirtschaft hat sich dabei zu einer Stimme dieser Bewegung entwickelt: sie informiert über Themen rund um zukunftsfähige Landwirtschaft und gutes Essen, fördert den Dialog zwischen Erzeuger*innen und Konsument*innen und setzt durch Aktionen, Kongresse und Diskussionsveranstaltungen ein politisches Zeichen. Auch die jährlich im Januar stattfindende "Wir haben es satt"-Demo organisieren die Kolleg*innen von ML.  

Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende

Seit Mai 2020 ist der DNR Rechtsträger für die Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende. Sie ist ein vielfältiges Netzwerk aus Umwelt- und Sozialverbänden sowie nachhaltigkeitsorientierten wissenschaftlichen Einrichtungen.

Die Plattform unterstützt Organisationen der Zivilgesellschaft, um aktiv die Forschungs- und Innovationspolitik mitzugestalten. Eine Aufgabe ist es, die Diskussion von Themen und Schwerpunkten der Forschungs- und Innovationspolitik innerhalb der Zivilgesellschaft zu befördern. Die Plattform begleitet die Forschungs- und Innovationspolitik aus einer transdisziplinären Perspektive und arbeitet als Praxispartner aktiv in transdisziplinären Forschungsprojekten mit.

Netzwerkmitglieder sind Bund für Umwelt und Natur (BUND), Deutscher Naturschutzring (DNR), Deutsche Umwelthilfe (DUH) und Naturschutzbund Deutschland (NABU). Partnerorganisationen sind die Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege (BAGFW), das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE), der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), das
Ecological Research Network (Ecornet) und die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW).