Albert Schweitzer Stiftung
Albert Schweitzer Stiftung

Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt mit Sitz in Berlin arbeitet für eine Welt, in der kein Tier mehr für die Herstellung von Lebensmitteln leidet. Gemeinsam mit Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft setzen wir uns auf politischer Ebene und mit rechtlichen Mitteln dafür ein, Tierschutzstandards zu erhöhen und den Verbrauch von Tierprodukten zu senken.
Zur Umsetzung unserer Mission konzentrieren wir uns auf drei Strategiesäulen: Unternehmen, Politik und Recht. Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft haben aufgrund ihrer hohen Einkaufsmengen großen Einfluss darauf, wie landwirtschaftlich genutzte Tiere gezüchtet, gehalten und geschlachtet werden. Wir arbeiten mit ihnen daran, Tierschutzstandards anzuheben und den Konsum tierischer Produkte zu reduzieren. Schwerpunkte sind die Abschaffung der Haltungsformen 1 & 2, die Masthuhn-Initiative und das Programm Plant Potential. . Zudem finanzieren wir den Initiativkreis Tierschutzstandards Aquakultur und nutzen Rankings, um Fachpresse und Öffentlichkeit Transparenz über das Abschneiden einzelner Unternehmen zu geben. Ergänzend stellen wir fundierte Informationen zu Tierhaltung und Ernährung für Verbraucher:innen bereit.
Politisch sind wir auf Bundes- und EU-Ebene aktiv und suchen den Dialog mit Entscheidungsträger:innen, etwa zum Umbau der Tierhaltung und zur Anhebung von Mindeststandards. Stellungnahmen, Positionspapiere und offene Briefe – häufig gemeinsam mit nationalen und internationalen Organisationen – sind zentrale Instrumente unserer Arbeit. Auch juristische Mittel spielen eine wichtige Rolle, um Verstöße gegen geltendes Tierschutzrecht aufzuzeigen und Standards weiterzuentwickeln.
Die 2000 gegründete Albert Schweitzer Stiftung engagiert sich mit Herz und Fachwissen für den Tierschutz. Rund 40 Mitarbeitende eint die Überzeugung, dass echter Tierschutz nur gemeinsam gelingt – in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Die Albert Schweitzer Stiftung wurde 2025 auf der DNR-Mitgliederversammlung aufgenommen und ist seit 2026 Mitglied des Umweltdachverbandes.