Tag der Befreiung: Nein zu Gewalt - Ja zum Frieden

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Mit dem Aufruf "Nein zur Sprache der Macht, Ja zu einer Kultur des Friedens" hat sich die Initiative Abrüsten statt Aufrüsten per Internetseite und mit einer großformatigen Anzeige in der Süddeutschen Zeitung an die Öffentlichkeit gewandt. Zu den Erstunterzeichnern gehört auch der Präsident des Deutschen Naturschutzrings Kai Niebert.

Mit inzwischen 165.000 Unterschriften fordern die Initiator*innen die Politik auf, sich für eine gesamteuropäische Friedensordnung, die Stärkung der Vereinten Nationen, weltweite Abrüstung und Rüstungskontrolle sowie die friedliche Beilegung ökonomischer, sozialer und ökologischer Konflikte einzusetzen.

"75 Jahre nach Kriegsende ist der Frieden wieder bedroht. Vieles ist unsicher geworden, neue Gefahren sind hin­zu­ge­kom­men. Die schnell zusammengewachsene Welt zeigt neue Formen der Gewalt und Verletzlichkeit. Die soziale Spaltung wird tiefer, die vom Menschen gemachte Klima­krise, die Zer­störung der Ernährungs­grund­lagen und der Kampf um Roh­stoffe kommen hinzu. Auch die welt­weite Aus­breitung der Corona-Pandemie wird genutzt, autoritäre Struk­turen zu schaffen und Un­gleich­heit zu zementieren. Nationa­listen ver­suchen, die Un­sicher­heit für ihre miese Pro­paganda zu nutzen. Auch in Europa ist der Frieden brüchig."

Mehr Militär löse keines unserer Probleme, heißt es in dem Aufruf, den unter anderem auch Christoph Bautz (Campact), Olaf Bandt (Vorsitzender BUND), Uwe Hiksch und Tilmann Schwenke (Bundesvorstand der NaturFreunde), Maritta Strasser (Geschäftsführerin NaturFreunde), Myriam Rapior (Sprecherin BUNDjugend), Jörg Sommer (Vorsitzender der Deutschen Umweltstiftung), Prof. Dr. Hubert Weiger (ehem. Vorsitzender BUND) und Prof. Dr. Michael Succow (Biologe) unterschrieben haben. [jg]

Vollständiger Text und Liste der Unterstützer*innen: https://abruesten.jetzt/