EU-Newsletter
GAP, NDCs, 8. UAP - what?! Regelmäßig berichtet der DNR über europäische Umweltpolitik, aktuelle Beschlüsse der EU-Institutionen, relevante Aktivitäten von Nichtregierungsorganisationen und Konferenzergebnisse sowie Möglichkeiten der Beteiligung an Gesetzesprozessen (Konsultationen). Unsere bisherigen Ausgaben seit 2023 finden Sie auf dieser Seite. Zur Zuordnung der Autor*innenkürzel siehe hier.
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2026
Umweltorganisationen warnen vor Risiken für Umweltstandards, Transparenz und Beteiligung unter dem Schlagwort „Bürokratieabbau“ und bessere Rechtsetzung.
Ein positives Signal für den europäischen Tierschutz setzt das EU-Parlament mit neuen Standards für den Schutz von Hunden und Katzen.
Der Entwurf für den Nationalen Wiederherstellungsplan ist veröffentlicht und kann bis zum 25. Juni von Interessierten kommentiert werden. Der DNR und viele seiner Mitgliedsorganisationen hat das schon getan. Es ist noch viel zu tun! Dies zeigen auch Statements, neue Studien und Gutachten. Wirksame Regeln bei EUDR, PFAS, Methanemissionen, neuer Gentechnik oder Lieferketten bleiben wichtig.

Wir schauen auf den kommenden „Energiekrisen“-EUCO in Zypern und appellieren für einen Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger, blicken auf den Konsultationsprozess der Wasserrahmenrichtlinie und MFR-Position mit Mängeln beim Umweltschutz.
Außerdem berichten wir über den Industrial Accelerator Act, Neue Gentechnik, Flug- und Schienenverkehr, den Fischerei-Omnibus und Verluste bei nicht implementierter Kreislaufwirtschaft.

In dieser Ausgabe beleuchten wir auf Grundlage eines aktuellen Berichts des zuständigen wissenschaftlichen Beirats (ESABCC) die Agrarpolitik aus Klimaschutzperspektive. In Brüssel und Straßburg wird außerdem derzeit intensiv über den Emissionshandel gestritten – zwischen Ausbremsen, Verteidigen und scharfer Kritik. Gemeinsam mit vielen anderen Organisationen setzen wir mit der Antwerpener Gegenerklärung ein klares Zeichen gegen den übermäßigen Lobbyeinfluss der Industrie.
Außerdem: Die Europäische Chemikalienagentur ECHA hat sich zum PFAS-Verbot (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) geäußert. Die Kosmetikverordnung wird novelliert, es gibt eine Parlamentsentscheidung zu neuen Regeln gegen Gewässerverschmutzung und vieles mehr.

Nach kreativer Pause erscheint der erste EU-Newsletter des Jahres 2026 in neuem Gewand. Inhaltlich nehmen wir Sie mit zum brandneuen Industrial Accelerator Act, dem schwelenden Problem rechtswidriger Pestizidzulassungen und werfen mit Melina Sowah vom WWF einen Blick auf das wildLIFEcrime-Projekt. Raphael Weyland (NABU) schaut kritisch auf 2026 und ordnet ein, was wir noch erwarten müssen.
Weitere Themen: HandsOffNature-Kampagne, Forderung nach Bleiverbot in Munition und Angelgewichten, Omnibus: Abschwächungen bei CSRD und CSDDD (Nachhaltigkeitsberichterstattung und Lieferketten), Saatgutrecht, mangelnde Transparenz und fehlende Beteiligung der Zivilgesellschaft
