Hilfe wegen Coronavirus auch für Non-Profit-Organisationen nötig

Der Deutsche Fundraising Verband hat auch für gemeinwohlorientierte Organisationen finanzielle Hilfen gefordert, um deren Belastungen durch Covid 19 abzufedern. Damit Helfer*innen ihre (lebens-)wichtige Arbeit auch unter erschwerten Bedingungen fortsetzen können, sollten folgende staatliche Unterstützungen umgesetzt werden:

  • Planungssicherheit für Fördermittel
  • Verzicht auf Rückforderungen von Projektgeldern bei geförderten Projekten und Veranstaltungen die aufgrund des Coronavirus unterbrochen oder verschoben werden mussten
  • Öffnung angekündigter Sofortmaßnahmen auch für gemeinwohlorientierte Organisationen
  • Förderprogramme und Hilfeleistungen wegen Coronavirus so anpassen, dass die Maßnahmen auch den gemeinwohlorientierten Organisationen sowie ihren fest angestellten oder freiberuflich tätigen MitarbeiterInnen aus allen Berufsfeldern zugutekommen
  • Einsatz zusätzlicher Mittel
  • Einsatz zusätzlicher Mittel für die gemeinwohlorientierte Branche als Nothilfe, um neu entstehende Belastungen zu mindern.


Neben staatlicher Unterstützung ist aus Sicht des Fundraising Verbands auch private Hilfe nötig. Es gehe zum Beispiel um die Gesundheits- und Nachbarschaftshilfe, aber auch um die Hilfe für Geflüchtete und das Engagement für bessere Bildung und Solidarität in der Gesellschaft. Daher bittet Geschäftsführerin des Verbands Larissa Probst um Spenden: "Unterstützen Sie bitte weiterhin die Organisationen der Zivilgesellschaft. Wenn gewachsene Strukturen einmal wegbrechen, lassen sie sich so schnell nicht wiederaufbauen. Neben regelmäßigen Spenden helfen manchmal auch kleine, private Maßnahmen wie der Verzicht auf Erstattung von ausgefallenen Veranstaltungen und Dienstleistungen“, sagte Probst. [mbu]

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