Pressemitteilungen

Wer die Klima- und Artenkrise bekämpfen will, muss Gewässerschutz mitdenken

Gemeinsame Pressemitteilung | 28.10.2021

Die in der Klima- und die Biodiversitätskrise zentrale Bedeutung des Wassers für Natur und Gesellschaft wird zu häufig unterschätzt. Beim heutigen Gewässerschutzforum machen BUND, NABU, Stiftung Living Rivers, WWF Deutschland und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring auf die große Bedeutung des Gewässerschutzes aufmerksam.

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Zur Beratung europäischer Staats- und Regierungschef*innen über hohe Energiepreise

Pressestatement | 21.10.2021

DNR-Präsident Kai Niebert kommentiert: „Die derzeitigen massiven Preissteigerungen bei den fossilen Energieträgern, insbesondere bei Gas, sind eine Katastrophe für arme Haushalte. Sie sind die Folge der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und von Fehlentscheidungen der letzten Jahre. Umso dringender ist jetzt schnelles Handeln bei der Energiewende geboten.“

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Fortschritt nur mit echtem Klima- und Naturschutz!

Gemeinsame Pressemitteilung | 14.10.2021

Das 1,5-Grad-Limit ist der Maßstab für jegliche Klimapolitik in Deutschland. Das muss sich im Sondierungsergebnis von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP spiegeln. Acht Umweltverbände stellen in einem gemeisamen Appell an die Parteien klare Forderungen auf, die im Koalitionsvertrag verankert sein müssen.

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Zu den Verhandlungen über das EU-Klimapaket „Fit for 55“

Pressestatement | 06.10.2021

Aus Sicht von DNR-Präsident Kai Niebert muss Bundesumweltministerin Schulze die klimapolitische Aufbruchsstimmung nach der Bundestagswahl heute in die Verhandlungen über das EU-Klimapaket ‚Fit for 55’ tragen und verdeutlichen, dass auch die geschäftsführende Bundesregierung den Wählerwillen für deutlich mehr Tempo beim Klimaschutz ernstnehme.

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1 Million Unterschriften: Europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten!“

Gemeinsame Presseerklärung | 29.09.2021

Die von einem Bündnis aus über 220 Organisationen getragene Europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten!“ steht kurz vor einem historischen Erfolg: Mehr als eine Million Menschen haben unterzeichnet. Sie fordern unter anderem einen EU-weiten Ausstieg aus der Anwendung chemisch-synthetischer Pestizide bis spätestens 2035. Bis einschließlich Donnerstag können noch Unterschriften geleistet werden, um ungültige Unterschriften auszugleichen.

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Zum Hungerstreik der Klimaaktivist*innen vor dem Berliner Reichstag

Pressestatement | 20.09.2021

DNR-Präsident Kai Niebert sorgt sich um die Gesundheit der Hungerstreikenden. Die bisherigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Klimakrise reichten nicht aus, weshalb es sich zu kämpfen lohne. "Aber dennoch sehe ich es als einen falschen Weg an, Gesundheit und Leben aufs Spiel zu setzen", so Niebert.

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Zur Rede zur Lage der Union

Pressestatement | 15.09.2021

DNR-Präsident Kai Niebert kommentiert: „EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat heute mit ihrer Rede zur Lage der Union im Europäischen Parlament und dem Klimapaket „Fit for 55“ die große Agenda vorgestellt. Die im Juli vorgestellten Kommissionspläne reichen zwar bei Weitem nicht aus, um im Rahmen des 1,5-Grad-Ziels zu bleiben. Sie beinhalten aber deutlich konkretere Maßnahmen als alle bisherigen Beschlüsse der derzeitigen Bundesregierung.“

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Planungsbeschleunigung als Ablenkungsmanöver für versäumte Klimapolitik

Gemeinsame Pressemitteilung | 09.09.2021

BUND, DUH, Greenpeace, NABU, WWF, VCD und der Umweltdachverband DNR haben die Spitzenkandidat*innen der Parteien zur Bundestagswahl aufgefordert, sich für eine faktenbasierte und wirksame Verbesserung von Planungs- und Genehmigungsverfahren einzusetzen. Zugleich warfen sie den Regierungsparteien "Scheinheiligkeit" in Bezug auf den mangelnden Fortschritt bei der Energie- und Verkehrswende vor.

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Naturschutz am Scheideweg: Die Wildnis gentechnisch verändern?

Gemeinsame Pressemitteilung | 06.09.2021

Hat Gentechnik einen Platz im Naturschutz? Die gentechnische Veränderung wildlebender Arten wird seit der Entdeckung von Gentechnikverfahren wie CRISPR/Cas als Möglichkeit diskutiert, um gefährdete Arten an den Klimawandel anzupassen oder invasive Arten zu bekämpfen. Darüber diskutieren die Mitglieder der Weltnaturschutzunion IUCN auf ihrer Mitgliederversammlung vom 8. bis zum 10. September in Marseille.

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Umweltverbände fordern einen Neustart der Verkehrsplanung im Rahmen eines Bundesmobilitätsgesetzes

Gemeinsame Pressemitteilung | 01.09.2021

Ein sofortiges Moratorium für den Neu- und Ausbau von Fernstraßen und die Verabschiedung eines Bundesmobilitätsgesetzes zu Beginn der nächsten Legislaturperiode – das verlangen die Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Germanwatch, Greenpeace, der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring in ihrem heute veröffentlichten Forderungspapier für einen Neustart der Verkehrsplanung des Bundes.

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Moorschutz muss ein Anliegen der gesamten Bundesregierung sein

Pressemitteilung | 01.09.2021

Anlässlich der heute vom Bundesumweltministerium (BMU) veröffentlichten Nationalen Moorschutzstrategie hat der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) die ernüchternde Bilanz der aktuellen Bundesregierung kritisiert: „Es ist ein peinliches Armutszeugnis, dass das BMU die im Koalitionsvertrag vereinbarte Moorschutzstrategie aufgrund des Widerstands von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner im Alleingang vorlegen muss."

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Deutsch-polnischer Umweltrat: Verbände fordern Stopp des Oderausbaus

Pressemitteilung | 27.08.2021

Anlässlich des heutigen deutsch-polnischen Umweltrats appellieren zahlreiche Umweltorganisationen aus Tschechien, Polen und Deutschland an ihre Regierungen, den geplanten Ausbau der Grenzoder zu stoppen und stattdessen Konzepte zu entwickeln, die den Naturschutz und den Hochwasserschutz zusammenbringen und stärken. Webseite und Kampagnenfilm veröffentlicht.

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Luftverkehr muss endlich in Einklang mit Klimaschutzzielen gebracht werden

Gemeinsame Pressemitteilung | 27.08.2021

Mit Blick auf die Bundestagswahl haben sieben Umweltorganisationen zusammen mit dem Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring einen Forderungskatalog für einen zukunftsfähigen Klimaschutz im Luftverkehr vorgelegt. Der Flugverkehr dürfe sich nicht mehr aus der Verantwortung stehlen, sondern müsse endlich einen angemessenen Beitrag zum Klimaschutz leisten, so das Bündnis.

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DNR-Kommentar: Klimaschutzpläne der Bundesregierung reichen nicht aus

Pressestatement | 15.08.2021

„Was zu erwarten war, ist eingetroffen. Klimaschützer des Jahres 2020 war die Corona-Pandemie und nicht die Politik. Die CO2-Emissionen werden 2021 so stark steigen wie seit 1990 nicht mehr. Der Anstieg ist sogar stärker als nach vergangenen Krisen. Die dreckige Braunkohle erlebt einen neuen Frühling, der Verkehrssektor setzt seinen Totalausfall fort und fossile Heizungen heizen nicht nur Häuser warm, sondern auch das Klima kräftig auf."

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DNR-Kommentar zum 6. IPPC-Sachstandsbericht

Pressestatement | 09.08.2021

DNR-Präsident Kai Niebert nennt den neuen Bericht des Weltklimarates "erwartbar dramatisch" und eine "Mahnung". Extremwetterereignisse wie Hitzewellen, Waldbrände, Starkregen und Flutkatastrophen dürften in Europa zur neuen Normalität werden, wenn es weiter bei "Klimaprosa statt Klimaschutz" bleibt. Es brauche eine "Entfesselung der erneuerbaren Energien".

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DNR und BDEW legen Papier zu den gewässerpolitischen Konsequenzen der Hochwasserkatastrophe vor

Gemeinsame Pressemitteilung | 06.08.2021

Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) haben als Konsequenz aus den verheerenden Hochwasserereignissen neue Strategien im Umgang mit Extremwetterereignissen gefordert. „Zu den Schwerpunkten einer gut durchdachten Hochwasser- und Gewässerschutzpolitik muss künftig gehören, die Auswirkungen von Extremwetterereignissen abzumildern“, so die beiden Organisationen in einem gemeinsamen Thesenpapier.

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DNR kritisiert Scheitern der Moorschutzstrategie als unverantwortlich

Pressemitteilung | 06.08.2021

Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) hat die gescheiterten Verhandlungen über eine Moorschutzstrategie des Bundes als unverantwortliches Zugeständnis an die Agrarlobby bezeichnet. „Während die Klimakrise in Deutschland, Europa und weltweit immer gravierendere Auswirkungen hat und der Artenverlust ungebremst fortschreitet, betreibt Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner Klientelpolitik zu Lasten von Natur und Umwelt“, sagte DNR-Geschäftsführer Florian Schöne.

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