Pressemitteilung

Parlamentarischer Abend zur Haltung exotischer Tiere

09.11.2018

Berlin – Am Donnerstagabend hat der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) im Rahmen eines Parlamentarischen Abends zur EXOPET Studie über die Haltung von exotischen Tieren in Privathand mit Vertreter*innen aus Politik sowie Tier- und Artenschutzexpert*innen debattiert. Die Studie sollte die gegenwärtige Situation der Haltungsbedingungen abbilden und hatten gezeigt, dass gravierende Mängel durch Tierhalter als auch durch den Fachhandel und den Handel über Börsen und durch das Internet bestehen. Falsche Haltungsbedingungen, unpassende und zu kleine Verkaufsbehältnisse und fehlende oder unzureichende Informationen beim Verkauf der Tiere führten in vielen Fällen zu unnötigem Leiden. Zudem tragen der Verkauf von Wildtieren über Börsen und das Internet zu Tier- und Artenschutzproblemen bei.
 „Wir hoffen, dass das BMEL sich seiner Verantwortung bewusst ist und nun zügig Konsequenzen aus den Ergebnissen der EXOPET-Studien zieht. Bevor Tiere leiden müssen, nur weil die politischen Rahmenbedingungen fehlen, sollte man die Haltung für einige Arten verbieten“, sagt Undine Kurth, Vizepräsidentin des Umweltdachverbands Deutscher Naturschutzring.

„Wir hoffen, dass das BMEL sich seiner Verantwortung bewusst ist und nun zügig Konsequenzen aus den Ergebnissen der EXOPET-Studien zieht. Bevor Tiere leiden müssen, nur weil die politischen Rahmenbedingungen fehlen, sollte man die Haltung für einige Arten verbieten.“

Undine Kurth