Ringvorlesung (Online)

Rohstoffwende statt Rohstoffwahnsinn

Ringvorlesung mit Referent:innen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft

Veranstaltet von INKOTA und der Umweltinitiative tuuwi an der TU Dresden

"Deutschland verbraucht im globalen Maßstab enorme Mengen an metallischen Rohstoffen. Zukunftsprojekte wie der Ausbau der E-Mobilität, der erneuerbaren Energien oder die Digitalisierung verstärken diesen Rohstoffhunger noch weiter. Doch der hat schon jetzt massive Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen in den Abbauländern zur Folge und trägt maßgeblich zur Klimakrise bei. Wir wälzen die sozialen und ökologischen Kosten unseres Rohstoffverbrauchs auf die Menschen in den Abbauländern ab. Der Ausweg aus dieser Problematik ist ein grundsätzlicher politischer und gesellschaftlicher Kurswechsel unseres Umgangs mit Rohstoffen: Dafür brauchen wir eine echte Rohstoffwende!

In der Ringvorlesung „Rohstoffwende statt Rohstoffwahnsinn“ möchten wir deshalb unter anderem folgende Fragen diskutieren:

  • Wie kann die Rohstoffwende so gestaltet werden, dass sie die planetaren Grenzen achtet und einen Wandel unserer Produktions- und Konsummuster hin zu verantwortlichem Wirtschaften ermöglicht?
  • Wie können Fragen nach der Verfügbarkeit, Endlichkeit und nachhaltigen Nutzung von Metallen prominenter diskutiert werden?
  • Wie wirkt sich die aktuelle Politik in Deutschland auf die beschriebenen Problematiken aus?
  • Was braucht es für einen global gerechten Umgang mit natürlichen Ressourcen?
  • Welche Forderungen und Konzepte einer Rohstoffwende haben Menschen in den Rohstoffabbauregionen?  

Für die Ringvorlesung laden wir Referent*innen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft aus dem globalen Süden und Norden ein. Die Sitzungen bauen aufeinander auf, sind aber auch einzeln besuchbar. "

Die Veranstaltung findet online statt, eine Übersicht über das Programm aller einzelnen Termine und die Anmeldung ist über folgende Webseite möglich: Zur Veranstaltungswebseite

[Text: © INKOTA]