Weltbienentag - damit es weiter summt und brummt

Die Bedeutung von Bienen als Bestäuber ist für die Biodiversität und die Ernährungssicherheit der Menschheit ungebrochen. Mit der Ausrufung des 20. Mai als Weltbienentag machen die Vereinten Nationen auf die Erkenntnis über den Rückgang der weltweiten Bienenpopulation und den dringenden Schutz der Bienen aufmerksam. Zahlreiche Naturschutz-, Imker-, und Erzeugerorganisationen setzen sich für diese wichtige Insektengruppe ein.

So fordert etwa das DNR-Mitglied Demeter, dass die Agrarpolitik konsequent an den Bedürfnissen der unentbehrlichen Bestäuber ausgerichtet werden muss. Mit der biodynamischen Wirtschaftsweise und einem Biodiversität-Fokus auf zehn Prozent ihrer landwirtschaftlichen Fläche gehen Demeter-Höfe hier beispielhaft voran. Die Aurelia-Stiftung, ebenfalls unter dem Dach des DNR, setzt ihre Kampagne "Schützt die Biene vor Gentechnik" fort.  Auf der Website können Sie die Kampagne mit Ihrer Unterschrift unterstützen. Wer die Petition unterzeichnet, setzt sich gleichzeitig auch für die europäische Initiative "Stop Gene Drives" ein, die aktuell für ein europaweites Gene-Drive-Moratorium wirbt.

Auch die Europäische Bürgerinitiative (EBI) "Bienen und Bauern retten!" geht weiter. Das EBI-Kampagnenbüro arbeitet zwar im Homeoffice, bleibt aber für Anfragen erreichbar. Bei der EU-Kommission ist eine Verlängerung der Zeichnungsfrist beantragt, aber noch es gibt noch keine Entscheidung darüber. Deshalb gilt vorerst die bisherige Zeichnungsfrist Ende September. [mbu]

Bioerzeugerverband Demeter


Aurelia-Kampagne "Schützt die Biene vor Gentechnik"

EBI "Bienen und Bauern retten!"