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Mehr als eine Million Europäer setzen Zeichen gegen Tiertransporte
EU-News | 20.06.2017
#Tierschutz

Mehr als eine Million Europäer setzen Zeichen gegen Tiertransporte

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© Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.
Der Tierschutzbericht sei zu landwirtefreundlich, kritisieren Nichtregierungsorganisationen und einige Europaabgeordente.

Der Deutsche Tierschutzbund setzt sich zusammen mit der Eurogroup for Animals für eine Kampagne gegen Langstrecken-Tiertransporte ein. Die Aktion „#StopTheTrucks“ haben mehr als eine Millionen EuropäerInnen unterzeichnet.

Hintergrund der Aktion ist, dass jährlich über 360 Millionen Schweine, Rinder, Schafe und Ziegen, sowie vier Milliarden Stück Geflügel in der EU zum Schlachten transportiert werden. Der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes Thomas Schröder beklagt die katastrophalen Zustände dieser Transporte: „Die EU muss jetzt endlich handeln; viel zu lange wurde ein System toleriert, das nur auf Kosten der Tiere funktioniert. Die Tiere leiden unter der unerträglichen Enge in den Transportern, unter Hitze oder Kälte, quälendem Durst und Schmerzen aufgrund von Verletzungen“.

Daten zeigen, dass die Zahl der Tierexporte in den vergangenen Jahren erheblich angestiegen ist. Der Rindertransport stieg beispielsweise um das Zehnfache. Auch die durchschnittliche Dauer der Tiertransporte sei nicht akzeptabel. Bei Schweinen beträgt ein durchschnittlicher Transport nach Serbien 27 Stunden, bei Rindern dauert eine Fahrt in die Türkei sogar 68 Stunden. Die Unterschriften der #StopTheTrucks-Kapagne sollen noch in diesem Jahr an die Europäische Kommission übergeben werden.  [mf]

Deutscher Tierschutzbund zu Tiertransporte

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