Gemeinsames Forderungspapier

Klimaschutz 2019: Was jetzt zu tun ist

27.03.2019

In der gemeinsamen Stellungnahme richten die Umweltverbände BUND, ClientEarth, Greenpeace, Germanwatch, NABU, NaturFreunde Deutschlands, der WWF sowie der Dachverband Deutscher Naturschutzring drei zentrale Forderungen an die deutsche Bundesregierung:

1. Klimaschutz in der EU und mit der EU voranbringen

Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, sich für eine ehrgeizigere Langfriststrategie der EU einzusetzen. Spätestens beim „Future of Europe“-Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs im Mai in Sibiu muss sich die Bundesregierung entsprechend positionieren.

2. Gesetze für den Klimaschutz

Wir fordern die Bundesregierung auf, noch vor der Sommerpause ein Gesetzespaket zur schnellstmöglichen Erreichung des 40-Prozent-Klimaziels und der 2030-Sektorenziele vorzulegen. In den Sektoren Energie, Verkehr, Gebäude, Landwirtschaft und Industrie müssen endlich die nötigen CO2-Einsparungen vorgenommen werden, wie wir sie zum Beispiel im „Maßnahmen-programm Klimaschutz 2030 der deutschen Zivilgesellschaft“ zusammengefasst haben.

3. Den Kohleausstieg schnell und ambitioniert umsetzen

Der verhandelte Kompromiss der Kohlekommission muss ohne weitere klimapolitische Abstriche in ein Kohleausstiegsgesetz übersetzt und bis zum Sommer verabschiedet werden. Die Strukturwandel- und Klimaschutzmaßnahmen müssen dabei miteinander verzahnt und parallel im Gesetzgebungsverfahren behandelt und verabschiedet werden.

Die Forderungen in voller Länge lesen Sie hier: 

KLIMASCHUTZ 2019: WAS JETZT ZU TUN IST
  

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