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Dachverband der deutschen Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen
Offener Brief an EU-Kommissionspräsidentin | 13.02.2020
#Klima und Energie #EU-Umweltpolitik

Verzögerungen bei der Festlegung des 2030-Klimaziels der EU gefährden die Klimakonferenz in Glasgow

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c. Sven Lachmann | Pixabay

Die deutschen Umweltverbände BUND, Deutsche Umwelthilfe, Germanwatch, Greenpeace, NABU, WWF Deutschland, die Denkfabrik E3G sowie die Klima-Allianz Deutschland und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) haben in einem Schreiben an die EU-Kommission ihre Sorge über Verzögerungen bei der Vorlage eines neuen Klimaziels für die EU zum Ausdruck gebracht und einen Vorschlag der Kommission für den Frühling angemahnt, um sicherzustellen, dass die eklatante Lücke zwischen den Zielen des Pariser Abkommens und den bisher vorliegenden Beiträgen geschlossen wird.

Die Verbände bitten von der Leyen dringend, dem Vorschlag für den neuen nationalen Klimabeitrag (NDC) höhere politische Priorität einzuräumen und diesen bereits im Frühling dieses Jahres vorzulegen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die EU ab Juni geopolitisch handlungsfähig ist und rechtzeitig mit anderen großen Emittenten in Verhandlungen treten kann. Und nur wenn Europa entsprechend seiner historischen Verantwortung frühzeitig klare Signale an die internationale Gemeinschaft sendet, kann die europäische Ambitionssteigerung den bestmöglichen Beitrag zur Eindämmung der Klimakrise leisten. 

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Lioba Donner

Referentin für EU-Klima- und Energiepolitik

030 6781775-86

lioba.donner@dnr.de

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