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Dachverband der deutschen Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen
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#HandsOffNature

#HandsOffNature

#HandsOffNature-Bündnis fordert: Hände weg vom Naturschutz!

 

Wenn die Natur verliert, verlieren wir alle. Schützen wir sie gemeinsam! Unterschreibe jetzt die Petition gegen die Abschwächung wichtiger Umweltschutzgesetze. Links weiter unten im Text.
© Hands Off Nature
Beginn eines Carousels: Bild zeigt einen schlummernden, eingerollten Fuchs und das Logo der Hands Off Nature Kampagne. Aufschrift: "Die EU will die Gesetze schwächen, die uns schützen"
© Hands Off Nature
Die Luft, die wir atmen, das Wasser, das wir trinken, die Lebensmittel die wir essen – all das hängt von strengen Umweltgesetzen ab. Diese Schutzmaßnahmen werden in der EU angegriffen. Wenn sie einmal weg sind, übergeben wir die Schlüssel zu unserer Zukunft denen, die die Natur nur als eine Ressource betrachten was bedeutet das für uns?
© HandsOffNature
Wasser wird verschmutzt. Werden Kontrollen von Umweltverschmutzung durch industrielle Landwirtschaft, Fabriken und Produkte abgeschwächt, könnten Schadstoffe in Flüsse, Grundwasser und unsere Lebensmittel gelangen. Unsere Gesundheit wäre gefährdet!
© Hands Off Nature
Luft wird vergiftet. Die anhaltende Entwaldung unserer Wälder, zu niedrige Grenzwerte für schädliche Chemikalien und Emissionen bedeuten: mehr Smog, Allergene und Giftstoffe in der Luft. Unsere Lungen, unser Herz und unsere allgemeine Gesundheit wird bereits jetzt beeinträchtigt.
© Hands Off Nature
Wir bezahlen die Rechnung. Wenn Umweltverschmutzer nicht mehr verpflichtet sind, Verschmutzungen zu beseitigen, landen im besten Falle nur die Rechnungen bei uns. Im schlimmsten Falle landen Abfall, Mikroplastik und giftige Chemikalien in unserem Organismus.
© Hands Off Nature
Klimakrise wird schlimmer. Die Zerstörung natürlicher Senken wie Feuchtgebiete, Wälder und Dünen beseitigt natürliche Schutzmechanismen gegen Überschwemmungen, Hitzewellen und Stürme.
© Hands Off Nature
Und unsere Erholung? Sind unsere Wälder, Flüsse und Lebensräume erst einmal zerstört, können sie nie wieder ersetzt werden. Dann gibt es keine sicheren, grünen Räume mehr, in denen wir neue Energie tanken und wieder zu uns selbst finden können.
© Hands Off Nature
Wenn die Natur verliert, verlieren wir alle. Schützen wir sie gemeinsam! Unterschreibe jetzt die Petition gegen die Abschwächung wichtiger Umweltschutzgesetze. Links weiter unten im Text.
© Hands Off Nature
Beginn eines Carousels: Bild zeigt einen schlummernden, eingerollten Fuchs und das Logo der Hands Off Nature Kampagne. Aufschrift: "Die EU will die Gesetze schwächen, die uns schützen"
© Hands Off Nature

Jetzt aktiv werden: Gesundheit und Natur sind nicht verhandelbar

Umweltverschmutzung, Klimakatastrophe und Artensterben bedrohen unsere Lebensgrundlagen. Derweil wollen rücksichtslose Lobbyinteressen und verbündete politische Kräfte europäische Natur- und Umweltgesetze abbauen. Das bedroht unser sauberes Trinkwasser, unsere sicheren Lebensmittel, unsere frische Luft und unsere Natur. Das ist gegen die Interessen der Zivilgesellschaft. Ein breites Bündnis aus Natur-, Umwelt-, Tier- und Klimaschutzverbänden sowie weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen hat deshalb mit #HandsOffNature eine Petition an die politische Entscheidungsebene der Europäischen Union gestartet.

In Europa haben wir seit Jahrzehnten etablierte Gesetze, die Menschen und Natur schützen. Es hat sehr lange gedauert, um sie zu erkämpfen. Das soll auch so bleiben. Setzen Sie sich für sich selbst, für Ihr Wasser, für die Natur und für Ihre Kinder ein. Unterzeichnen Sie jetzt die Petition und teilen Sie sie mit vielen anderen.

Der Deutsche Naturschutzring unterstützt das Anliegen. Auf folgenden Seiten unserer Mitgliedsorganisationen können Sie unterschreiben:

Was #HandsOffNature schon erreicht hat

Das #HandsOffNature-Bündnis ist seit 2025 aktiv. Denn mitten in der Sommerpause hatte die EU-Kommission zum sogenannten „Umwelt-Omnibus“ einen „call for evidence“ gestartet und Unternehmen, Organisationen und die Bevölkerung dazu aufgefordert, sich zu äußern, ob EU-Umweltgesetze abgeschwächt werden sollten. Begleitet von Aktionen, Aufrufen und viel ehrenamtlicher Arbeit von #HandsOffNature sind bis Fristende 10. September 2025 rund 190.000 Kommentare bei der EU-Kommission eingegangen. Dessen unbeeindruckt hat die EU-Kommission am 10. Dezember 2025 besorgniserregende Vorschläge vorgelegt: Umwelt-Omnibus crasht Green Deal.

Hintergrund: Omnibus-Pakete vs. Umwelt- und Naturschutz 

Seit Februar 2025 veröffentlicht die EU-Kommission zahlreiche Gesetzespakete, die mittels „Bürokratieabbau“ und „Vereinfachung“ zur Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit beitragen sollen. Diese sogenannte Omnibus-Verordnungen (lat. omnibus = alle) bündeln mehrere bestehende Regelungen zu einem Themenbereich. Auf der Überblicksseite der EU-Kommission sind die bisherigen Omnibus-Pakete dargestellt:

Mit dem „Food and Feed Safety“ – Omnibus will die EU-Kommission zuletzt zentrale Schutzstandards im Umgang mit Pestiziden aufweichen: Pestizid-Wirkstoffe sollen unbefristet genehmigt und damit der neueste Stand der Wissenschaft zu den Risiken ignoriert werden. Auch die Aufbrauchfristen für verbotene Wirkstoffe sollen verlängert werden. Ein von Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen beauftragtes Rechtsgutachten zeigt jedoch: die vorgeschlagenen Änderungen wären mit einer „erheblichen Absenkung des Schutzniveaus für Umwelt und Gesundheit verbunden“. Es bestehen zudem „ernsthafte Zweifel“ an der Vereinbarkeit mit EU-Recht und dem europäischen Vorsorgeprinzip.

Und das ist noch nicht alles. Vertraut man der Analyse des NABU-EU-Experten Raphael Weyland droht auch 2026 eher eine „Abrissparty statt Sanierung” der europäischen Umwelt- und Naturschutzgesetze. Denn auch wenn im „Umwelt-Omnibus“ der Fokus auf den Bereichen Kreislaufwirtschaft, Industrieemissionen und Abfallbewirtschaftung liegt, hat sich die EU-Kommission vorbehalten, die „Liste der zu ergreifenden Maßnahmen“ zu erweitern. Somit könnten auch weitere Gesetze zur Diskussion gestellt werden, die Industrie, Unternehmen oder die Agrarwirtschaft schon länger als störend empfinden. Bedroht sind somit auch die Vogelschutz- und Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie), die Wasser- (WRRL) und die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) sowie die Nitratrichtlinie. 

Umso wichtiger ist die Beteiligung von vielen Bürger*innen an der Petition. Sagen Sie Ihre Meinung: #HandsOffNature!