Pressemitteilungen

Deutsche Ratspräsidentschaft bringt Europa auf den Weg, aber nicht ins Ziel

Pressemitteilung | 18.12.2020

Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring zieht zum Ende der deutschen EU-Ratspräsidentschaft eine gemischte Bilanz. Der deutsche EU-Vorsitz konnte unter widrigen Rahmenbedingungen die Mammutaufgabe des mehrjährigen EU-Budgets zum Abschluss bringen und in einigen Bereichen - wie einer Anhebung des EU-Klimaziels - wichtige Teilerfolge erzielen. „Es ist der deutschen Ratspräsidentschaft gelungen, die EU durch die schwierige Coronakrise zu manövrieren. Das Virus wie auch die Debatten um die Rechtsstaatlichkeit haben jedoch dazu geführt, dass die Klimakrise und das Artensterben nicht mit der Dringlichkeit behandelt wurden, wie diese doppelte Krise es erfordern würde."

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IGB Policy Brief „Ausbaupläne an der Oder – Gefahren für Natur und nachhaltige Nutzung“

Pressestatement | 16.12.2020

Florian Schöne, Politischer Geschäftsführer des DNR, kommentiert: "Das „Policy Brief“ des IGB macht deutlich, dass durch den Oderausbau irreversible Folgen für die biologische Vielfalt zu erwarten sind. Wer 20 Jahre nach Inkrafttreten der EU-Wasserrahmenrichtlinie behauptet, der Oderausbau sei im Einklang mit der europäischen Umwelt- und Naturschutzgesetzgebung machbar, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt."

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Zur Einigung des Europäischen Rats zum EU-Klimaziel für 2030

Pressestatement | 11.12.2020

DNR-Präsident Kai Niebert: „Statt mit leeren Händen zu kommen, kann Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der morgigen fünfjährigen Jubiläumsfeier des Pariser Klimaabkommens einen wichtigen Schritt im Kampf gegen die Klimakrise ankündigen. Doch das Ziel von mindestens 55 Prozent Treibhausgasreduktion bis 2030 hat einen bitteren Beigeschmack."

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Von verzagten Gesetzen und verpassten Chancen - Bilanz nach einem Jahr Klimaschutzprogramm 2030

Gemeinsame Pressemeldung | 02.12.2020

Anlässlich der heutigen Sitzung des Klimakabinetts stellen die deutschen Umweltverbände DNR, BUND, DUH, Germanwatch, Greenpeace, NABU und WWF der Bundesregierung bei ihrer Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 ein schlechtes Zeugnis aus: „Selbst die wenigen guten Ansätze des insgesamt völlig unzureichenden Klimapakets werden von der Bundesregierung gar nicht oder nur wenig wirksam umgesetzt.“

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EU-Beihilfeverfahren für Braunkohle-Entschädigungen verzögert sich

Pressestatement | 25.11.2020

DNR-Präsident Kai Niebert kommentiert: „Für uns war immer klar: Entschädigungen sind nur dort denkbar, wo Kraftwerke deutlich früher abgeschaltet werden als geplant. Wenn die LEAG Entschädigungen bekommen soll, muss sie den Kohleausstieg in der Lausitz deutlich beschleunigen und Jänschwalde spätestens 2025 vom Netz nehmen. Andernfalls wissen wir mit 1,75 Milliarden Euro in der derzeitigen Corona-Krise sicher Besseres anzufangen.“

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Demokratie lebt von der Stärke ihrer Zivilgesellschaft

Gemeinsame Pressemitteilung | 04.11.2020

Mit einem gemeinsamen Statement haben zwölf Dachverbände und Netzwerke aus unterschiedlichen Bereichen unserer Gesellschaft auf die Notwendigkeit einer Änderung des Gemeinnützigkeitsrechts hingewiesen. „Unsere Mitglieder stiften Gemeinschaft, fördern das Zusammenleben und geben immer wieder kritische Impulse für die gesellschaftliche Weiterentwicklung. Die im Rahmen des Jahressteuergesetzes angestoßenen Änderungen im Gemeinnützigkeitsrecht machen die Arbeit vieler gemeinnütziger Vereine und Stiftungen einfacher. Doch die Vorschläge sind nicht ausreichend und schaffen nicht die notwendige Rechtssicherheit“, so die Position der beteiligten Organisationen.

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Umweltverbände fordern umfassende europäische Verkehrswende für effektiven Schutz von Klima und Gesundheit

Pressemitteilung | 30.10.2020

Vier deutsche Umweltverbände unter dem Dach des Deutschen Naturschutzrings (DNR) fordern in ihrem heute veröffentlichten Positionspapier, schnell die Weichen für eine umfassende europäische Verkehrswende zu stellen. Nur wenn unsere Mobilität von Grund auf neu gedacht und auf emissionsarme Alternativen umgestellt wird, können wir das Klima und die Gesundheit der Menschen zukünftig effektiv schützen.

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EU-Umweltrat diskutiert entscheidende Initiativen zu europäischem Klimaschutz und Biodiversität

Pressemitteilung | 22.10.2020

Beim morgigen Umweltrat beraten die europäischen Umweltministerinnen und -minister über zwei zentrale Themen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft: Das EU-Klimagesetz und die Biodiversitätsstrategie. Vor dem Hintergrund der Dringlichkeit und den großen Herausforderungen der Klima- und Biodiversitätskrise fordert der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) eine ehrgeizige Ausgestaltung der beiden Dossiers.

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GAP: Tragische Deals, verfehlte Ambitionen und eine Missachtung der Demokratie

Pressemitteilung | 21.10.2020

Sowohl die EU-Mitgliedstaaten als auch das EU-Parlament haben es gestern verpasst, sich zu den Grundsätzen des Europäischen Green Deals zu bekennen und zukunftsfähige Positionen zur Gemeinsamen Agrarpolitik festzulegen. „Die vorliegenden Ergebnisse sind herber Rückschlag für den Umwelt-, Natur- und Tierschutz. Anstatt die EU-Agrarpolitik in Einklang mit den Anforderungen des Green Deals zu bringen und den Stopp des Höfe- und Artensterbens zur politischen Zielvorgabe zu machen, wurde einmal mehr reines Greenwashing betrieben.

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Pressestatement zu den Verhandlungen auf dem EU-Gipfel über das EU-Klimaziel für 2030

Pressestatement | 16.10.2020

DNR-Präsident Kai Niebert kommentiert: „Es ist bedauerlich, dass die Staats- und Regierungschef*innen über einen ersten Positionsaustausch zum neuen Klimaziel für 2030 nicht hinausgekommen sind. Das liefert ein schwaches Bild im Vergleich zum mutigen Votum des Europäischen Parlaments vor einer Woche und ist angesichts der Dringlichkeit der Klimakrise sehr enttäuschend."

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Forsa-Umfrage zeigt breite Unterstützung bei Bundesbürgerinnen und -bürgern für deutlich mehr EU-Klimaschutz

Pressemitteilung | 15.10.2020

Eine aktuelle, repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Umweltdachverbandes Deutscher Naturschutzring (DNR) bekräftigt die Unterstützung der Bundesbürgerinnen und -bürger für deutlich mehr europäischen Klimaschutz: 80 Prozent der Befragten fordern die Bundesregierung auf, sich in den aktuellen Verhandlungen der europäischen Staats- und Regierungschefs für ein höheres Klimaziel einzusetzen, fast die Hälfte der Befragten wünscht sich dabei ein Minderungsziel von 65 Prozent.

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Umweltverbände fordern: Europäischer Green Deal muss Nachhaltigkeit in allen Politikbereichen der EU verpflichtend machen

Pressemitteilung | 09.10.2020

Bereits Anfang des Jahres präsentierte die EU-Kommission im Rahmen des Europäischen Green Deals neue Strategien für Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung. Vor diesem Hintergrund fordern deutsche Umweltverbände unter dem Dach des Deutschen Naturschutzrings (DNR) in einem gemeinsamen Positionspapier eine ambitionierte Umsetzung dieser Strategien und eine Ausrichtung der Wirtschaft und Digitalisierung am Gemeinwohl.

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Europäischer Green Deal: Umweltverbände fordern Ausrichtung der Wirtschaft und Digitalisierung am Gemeinwohl

Pressemitteilung | 08.10.2020

Bereits Anfang des Jahres präsentierte die EU-Kommission im Rahmen des Europäischen Green Deals neue Strategien für Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung. Vor diesem Hintergrund fordern deutsche Umweltverbände unter dem Dach des Deutschen Naturschutzrings (DNR) in einem gemeinsamen Positionspapier eine ambitionierte Umsetzung dieser Strategien und eine Ausrichtung der Wirtschaft und Digitalisierung am Gemeinwohl.

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Verbände appellieren: EU-UmweltministerInnen müssen sich bei ihrem heutigen Treffen für ein höheres EU-Klimaziel stark machen

Gemeinsame Pressemitteilung | 30.09.2020

Ab heute diskutieren die europäischen Umweltministerinnen und -minister über den Kommissionsvorschlag, das EU-Klimaziel für 2030 auf mindestens 55 Prozent zu erhöhen. Bei dem informellen Austausch muss Bundesumweltministerin Svenja Schulze im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft nun den Weg ebnen für eine gemeinsame Position der Mitgliedstaaten. Die deutschen Umweltverbände appellieren an die EU-Umweltministerinnen und -minister, sich für ein höheres EU-Klimaziel stark zu machen.

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Europäischer Green Deal: Umweltverbände fordern eine giftfreie Umwelt und eine zukunftsgerichtete EU-Chemikalienpolitik

Pressemitteilung | 24.09.2020

Im Oktober wird die Europäische Kommission im Rahmen des Europäischen Green Deal ihre zukünftige Chemikalienstrategie für Nachhaltigkeit vorlegen. Vor diesem Hintergrund fordern deutsche Umweltverbände unter dem Dach des Deutschen Naturschutzrings (DNR) in einem gemeinsamen Forderungspapier eine ambitionierte Null-Schadstoff-Politik der EU und ein klares Bekenntnis zu einer giftfreien Umwelt.

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