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Aufruf: Demonstration gegen das Ausbremsen der erneuerbaren Energien
Gemeinsame Pressemitteilung von DNR, BUND, DUH, Germanwatch, GermanZero, Greenpeace, NABU, WWF | 25.09.2026
# sozial-ökologische Transformation #Klima und Energie #Politik und Gesellschaft

Aufruf: Demonstration gegen das Ausbremsen der erneuerbaren Energien

Bundestag muss Energiegesetze grundlegend überarbeiten

Megaphon im Großformat, im hintergrund (unscharf) eine Demonstration
© AdobeStock / gankevstock

Berlin – Die Umweltorganisationen BUND, DUH, Germanwatch, GermanZero, Greenpeace, NABU und WWF und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) unterstützen die für Freitag, den 9. Oktober, in Berlin geplante Demonstration für einen konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien. 

Gemeinsam rufen sie dazu auf, für eine Energiewende auf die Straße zu gehen, die Klimaschutz, Naturverträglichkeit, bezahlbare Energie und gesellschaftliche Teilhabe miteinander verbindet.

Das vom Bundeskabinett beschlossene Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und das sogenannte Netzanschlusspaket drohen den Ausbau der erneuerbaren Energien abzuwürgen und den Erfolg der Energiewende auszubremsen. Und dies ausgerechnet in der größten fossilen Energiekrise seit Jahrzehnten.

Um Energiepreise langfristig zu senken, Arbeitsplätze zu sichern und regionale Wertschöpfung zu generieren und beim Klimaschutz voranzukommen, braucht es gerade jetzt eine Offensive für den ambitionierten naturverträglichen Ausbau von Sonnen- und Windenergie sowie der Netze. Zudem braucht es endlich gezielte Investitionen in und Regeln für Digitalisierung, Flexibilisierung und Elektrifizierung für den schnellen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Naturschutz, neue Anlagen und Infrastruktur müssen dabei zusammengedacht werden.

Aus Sicht der Umweltverbände drohen zentrale Elemente der Gesetzespakete jedoch genau die Investitionen zu erschweren, die für das Erreichen der deutschen Klimaziele notwendig sind. 

Wer heute beim Ausbau von Wind- und Solarenergie bremst, verschärft morgen den Druck auf Klima, Verbraucher*innen, Wirtschaft und Natur. 

Deutschland braucht für den Ausstieg aus Kohle, Öl und fossilem Gas sowie für die Elektrifizierung von Verkehr, Wärme und Industrie erheblich mehr erneuerbaren Strom – und dafür langfristig verlässliche Rahmenbedingungen.

Die Verbände erklären gemeinsam:

„Die Energiewende ist eine der zentralen Voraussetzungen dafür, unsere Klimaziele zu erreichen, Menschen dauerhaft vor den Risiken fossiler Energiepreiskrisen zu schützen und unseren Wohlstand innerhalb der planetaren Grenzen zu sichern. Deshalb unterstützen wir die Demonstration am 9. Oktober. Der Bundestag muss die vorliegenden Gesetzentwürfe so verändern, dass sie den Ausbau der Erneuerbaren nicht erschweren, sondern beschleunigen – naturverträglich, sozial gerecht und mit echter Teilhabe für Menschen und Kommunen.“

Die Umweltverbände rufen deshalb gemeinsam dazu auf, sich am Freitag, den 9. Oktober, an der Demonstration in Berlin zu beteiligen.

Kontakt für Rückfragen

Daniel Hufeisen

Koordinator für Presse und Kommunikation

030 6781775-78

0151 70439974

daniel.hufeisen@dnr.de

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