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Forderungspapier: Warum wir eine Flexibilitätsagenda brauchen
Publikation | 31.03.2026
# sozial-ökologische Transformation #Klima und Energie

Forderungspapier: Warum wir eine Flexibilitätsagenda brauchen

Stromtrasse
© AdobeStock/Ирина Гутыряк
Stromtrasse

Aktuell zeigt sich erneut deutlich, wie riskant unsere Abhängigkeit von fossilen Energien ist. Seit Beginn des Iran-Kriegs sind die Gas- und Ölpreise stark gestiegen. Die Lösung liegt auf der Hand: der ambitionierte Ausbau der erneuerbaren Energien sowie dazugehörige Flexibilitätsmaßnahmen. 

Dies muss in den anstehenden energiepolitischen Gesetzen, allen voran der EEG-Novelle, der Kraftwerksstrategie sowie dem Netzpaket von der Bundesregierung adressiert werden. In einem gemeinsamen Positionspapier zur Stärkung von Flexibilitäten im Stromsystem hat heute der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring mit seinen Mitgliedern BUND, DUH, Germanwatch, NABU, Umweltinstitut München und WWF Vorschläge vorgelegt, wie dies gelingen kann. Die Organisationen fordern von der Bundesregierung, in Abstimmung mit der Bundesnetzagentur (BNetzA) zeitnah eine umfassende Flexibilitätsagenda vorzulegen.

Angesichts der aktuellen geopolitischen Lage warnen die Organisationen: „Mitten in der fossilen Krise weiter auf Öl und Gas zu setzen, ist kurzsichtig und klimapolitisch brandgefährlich. Die Antwort kann nur ein konsequenter Umstieg auf erneuerbare Energien und die zügige Elektrifizierung aller Sektoren sein. Dafür braucht es ein flexibles Stromsystem, das in der Lage ist, Erneuerbare effizient zu integrieren. Statt jedoch konsequent auf kluge Erzeugung, flexiblen Verbrauch und Speichertechnologien zu setzen, drohen zentrale energiepolitische Vorhaben in die falsche Richtung zu laufen und fossile Abhängigkeiten zu zementieren.“

Das Papier ist hier abrufbar.