Gemeinsamer Brief zum EU-Emissionshandel

In einem gemeinsamen Brief mit seinen Mitgliedsorganisationen appelliert der Deutsche Naturschutzring an Bundeskanzler Friedrich Merz, sich auf europäischer Ebene für den Erhalt des EU-Emissionshandels (ETS I) einzusetzen. Zu den Unterzeichnern des Briefs gehören die DNR-Mitgliedsorganisationen Deutsche Umwelthilfe, BUND, Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft, NABU, Germanwatch, WWF Deutschland sowie die Partner Greenpeace und der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft.
Der mit "Verlässlichkeit statt Schlingerkurs beim EU-Emissionshandel" betitelte Brief betont die Bedeutung des EU-Emissionshandels als zentrales Klimaschutzinstrument. Außerdem ermögliche er es Europa, zum Standort der Industrie von morgen zu werden.
Im Brief heißt es außerdem:
Jetzt muss der Emissionshandel auch in der Industrie seine volle Wirkung entfalten. Ein glaubwürdiges, stabiles CO₂-Preissignal schafft Planbarkeit, belohnt Innovation, lenkt Kapital in zukunftsorientierte Geschäftsmodelle und sichert bereits getätigte Transformationsinvestitionen in den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Der ETS I als zentrales marktwirtschaftliches Steuerungsinstrument sei entscheidend, um die Industrie auf dem Weg zur Klimaneutralität zu unterstützen und müsse entsprechend bewahrt werden.


