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Gemeinsamer Brief zum EU-Emissionshandel
Publikation | 15.06.2026
#EU-Umweltpolitik #Klima und Energie

Gemeinsamer Brief zum EU-Emissionshandel

EU-Flagge
© Alexandre Lallemand

In einem gemeinsamen Brief mit seinen Mitgliedsorganisationen appelliert der Deutsche Naturschutzring an Bundeskanzler Friedrich Merz, sich auf europäischer Ebene für den Erhalt des EU-Emissionshandels (ETS I) einzusetzen. Zu den Unterzeichnern des Briefs gehören die DNR-Mitgliedsorganisationen Deutsche Umwelthilfe, BUND, Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft, NABU, Germanwatch, WWF Deutschland sowie die Partner Greenpeace und der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft. 

Der mit "Verlässlichkeit statt Schlingerkurs beim EU-Emissionshandel" betitelte Brief betont die Bedeutung des EU-Emissionshandels als zentrales Klimaschutzinstrument. Außerdem ermögliche er es Europa, zum Standort der Industrie von morgen zu werden. 

Im Brief heißt es außerdem: 

Jetzt muss der Emissionshandel auch in der Industrie seine volle Wirkung entfalten. Ein glaubwürdiges, stabiles CO₂-Preissignal schafft Planbarkeit, belohnt Innovation, lenkt Kapital in zukunftsorientierte Geschäftsmodelle und sichert bereits getätigte Transformationsinvestitionen in den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Der ETS I als zentrales marktwirtschaftliches Steuerungsinstrument sei entscheidend, um die Industrie auf dem Weg zur Klimaneutralität zu unterstützen und müsse entsprechend bewahrt werden. 

Verlässlichkeit statt Schlingerkurs beim EU-Emissionshandel

Gemeinsamer Brief zum EUCO - ETS1 (283 KB)