Informationsfreiheit stärken – NEIN zu Einschränkungen des Informationsfreiheitsgesetzes

Auf Antrag der Naturfreunde Deutschland hat die Mitgliederversammlung des Deutschen Naturschutzrings am 16. Oktober 2026 eine Resolution zum Informationsfreiheitsgesetz (IFG) beschlossen. Einstimmig sprachen sich die Mitglieder des Umweltdachverbands dafür aus, das Informationsfreiheitsgesetz zu erhalten und zukunftsfest weiterzuentwickeln.
Das IFG sei seit seinem Inkrafttreten vor 20 Jahren „zu einem unverzichtbaren Baustein einer modernen, transparenten und demokratischen Verwaltung geworden“. Der voraussetzungslose Zugang zu staatlichen Informationen sei ein wichtiger Bestandteil demokratischer Teilhabe. Das Ziel seiner Weiterentwicklung müsse sein, den Zugang zu Informationen einfacher, schneller und bürgerfreundlicher zu gestalten sowie die Verwaltung weiter zu modernisieren, beispielsweise durch die konsequente Digitalisierung und Beschleunigung der Bearbeitungsprozesse, heißt es in der Resolution.
Der freie Informationsfluss durch den Staat stärke und belebe die Demokratie, weil er Partizipation möglich mache. Nur wer Einblick in das Zustandekommen kollektiv verbindlicher Entscheidungen hat, könne diese auch effektiv beeinflussen.
RESOLUTION: Informationsfreiheit stärken – NEIN zu Einschränkungen des Informationsfreiheitsgesetzes
Resolution zum Informationsfreiheitsgesetz (DNR MV 2026) (401 KB)


