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Zehn-Punkte-Plan für zivilgesellschaftliche Organisationen
Publikation | 16.10.2026
#Gemeinnützigkeit #Politik und Gesellschaft

Zehn-Punkte-Plan für zivilgesellschaftliche Organisationen

Megaphon im Großformat, im hintergrund (unscharf) eine Demonstration
© AdobeStock / gankevstock

„Starkes Engagement, starke Demokratie – verlässliche Rahmenbedingungen für zivilgesellschaftliche Organisationen“ – das ist der Titel des Leitantrags, den die Mitgliederversammlung des Deutschen Naturschutzrings am 16. Oktober einstimmig beschlossen hat. Der vom Präsidium vorgelegte 10-Punkte-Plan dient zur Stärkung der Zivilgesellschaft. 

„Wir erwarten von der Politik und staatlichen Institutionen, dass sie zivilgesellschaftliches Engagement als Teil der Lösung wertschätzen, Freiräume schützen und hierfür die notwendigen rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen schaffen“, heißt es in dem Papier. Engagement und Ehrenamt seien vielfältig und müssten gelebt und sichtbar gemacht werden – vom Sport über den Natur- und Tierschutz sowie die Kultur bis tief ins gesellschaftliche und soziale Engagement. 

Folgende zehn Punkte für eine starke Zivilgesellschaft vertritt der Umweltdachverband mit seinen über einhundert Mitgliedsverbänden:

  1. Demokratie braucht zivilgesellschaftliches Engagement.
  2. Engagement verdient Schutz und Wertschätzung.
  3. Zivilgesellschaft soll politisch und unbequem sein. 
  4. Mitgestaltung ist eine Stärke demokratischer Staaten.
  5. Staatliche finanzielle Unterstützung ist sinnvoll und notwendig.
  6. Einsatz für Demokratie verdient den Rückhalt aller Demokrat*innen.
  7. Einschüchterung von Vereinen und Ehrenamtlichen muss aufhören.
  8. Beteiligungs- und Klagemöglichkeiten müssen erhalten bleiben.
  9. Zivilgesellschaft braucht Rechtssicherheit.
  10. Wir sind viele, wir sind vielfältig – und wir gestalten mit.

Zehn Punkte für eine starke Zivilgesellschaft

Zehn-Punkte-Plan zur Zivilgesellschaft (92 KB)

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